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HAFER – EINFACH GUT.

DIE NEUE ALLTAGSKÜCHE MIT HAFER

Das Hafer-Kochbuch mit mehr als 50 süßen und herzhaften Rezepten wie zum Beispiel Dill-Pancakes mit Lachs, Hafer-Dinkel-Pizza oder vegane Chocolate Flapjacks. Nach ihrem ersten, erfolgreichen Kochbuch „Porridge – Genau richtig frühstücken“ handelt es sich hier um das zweite Buch von 3Bears-Gründerin Caroline Nichols (bekannt aus der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“), in dem sie uns zeigt, wie vielseitig Hafer sein kann.

Von Caroline Nichols, EMF Verlag, ISBN 978-3-7459-0664-6



Hier ist ein Rezept aus dem Buch „HAFER – EINFACH GUT“:

Cremiges PILZ-PORRIDGE

Man könnte es auch „Hafer-Risotto” nennen, denn die Zubereitungsweise ist ähnlich. Was jedoch viel besser ist: Hafer übertrumpft Reis in Sachen Nährstoffe bei weitem und es geht sehr viel schneller. Eine absolute Win-Win-Situation also.

ZUTATEN:
100 g braune Champignons
100 g Steinpilze
150 g Babyspinat
2–3 Thymianzweige
etwas Butter (zum Braten)
1 Zwiebel, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
100 g Haferflocken
100 ml Weißwein
300 ml Pilzfond (alternativ Gemüsebrühe)
150 g Parmesan, frisch gerieben
Salz – Pfeffer
frische Petersilie
etwas Zitronenschale


ZUBEREITUNG:
Beide Pilzsorten waschen und in feine Scheiben schneiden. Spinat waschen und trocken tupfen.

Die Thymianblättchen abzupfen und mit Butter in einem großen Topf erhitzen. Darin Pilze, Zwiebeln und Knoblauch bei hoher Hitze gut anbraten. Sobald sie schön gebräunt sind, Haferflocken dazugeben. Alles gut verrühren, dann mit dem Wein ablöschen.

Nun nach und nach den Fond aufgießen. Das Porridge anschließend unter Rühren bei niedriger Hitze ca. 5 Minuten eindicken lassen. Sobald es schön weich und cremig ist, Spinat und Parmesan unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Porridge auf zwei tiefe Teller verteilen und zum Servieren noch nach Belieben mit Petersilie und etwas Zitronen-schale garnieren.

www.emf-verlag.de


FOTO: © EMF/ Guido Schmelich

Donau Touristik – Österreichs führender Anbieter für Rad- & Schiffsreisen

Donau Reisen Primadonna

Donau Touristik ist Österreichs führender Anbieter für Genussradreisen in ganz Europa und bietet zusätzlich Donaukreuzfahrten mit dem eigenen 4****Sup. Kreuzfahrtschiff MS Primadonna an, dem einzigen Flusskatameran unter rot-weiß-roter Flagge.

Die MS Primadonna bietet einige Entspannungsmöglichkeiten auf vier Decks, wie einen Indoor-Whirlpool, ein Kneipp-Tretbecken, eine Sauna, ein Sonnendeck mit Liegen und einen Outdoor-Whirlpool. Außerdem findet man in der großzügigen 60 m langen Hotelhalle Rückzugsmöglichkeiten um bespielsweise in Ruhe Zeitschriften zu lesen. Im exklusiven Bordtheater werden Unterhaltungsabende mit Künstlern aus den unterschiedlichsten Donauregionen dargeboten – von Zigeunermusik bis Comedy.

Kurzkreuzfahrten ab Wien nach Budapest, Bratislava und in die Puszta sowie auch Radkreuzfahrten von Passau bis Wien bzw. bis Budapest gehören zum Programm. Die beliebten Themen- und Schnupperkreuzfahrten werden zum Teil mit einer oder zwei Nächten angeboten. Die bekannte Fahrt von Wien ans Schwarze Meer zum Naturwunder des Donaudeltas ist bereits seit einigen Monaten ausgebucht, eine Vorreservierung für 2023 ist jedoch bereits möglich. Den Gästen wird die einmalige Möglichkeit geboten, in 14 Tagen die Schönheiten der 6 Donau-Anrainerstaaten und das einzigartige Vogelparadies kennenzulernen.

Der Donauradweg – eine Initiative von KR Manfred Traunmüller
In der ersten Hälfte der 1980er Jahre entstand auf Initiative von KR Manfred
Traunmüller, Geschäftsführer der Donau Touristik, der erste Abschnitt des Donauradweges zwischen Ottensheim und Aschach mit einer Länge von 36 Kilometern; die Donau Touristik steht daher „für Radurlaub von der ersten Stunde an“.

Mehr Reisen findet ihr in der aktuellen bestAGEAusgabe & unter www.donautouristik.at

FOTO: ©Donau Touristik | Zupanc

Let it bloom – Düfte zum Verlieben

Der Geruchssinn ist der direkteste und schnellste unserer Sinne, denn Düfte wirken im Gehirn unmittelbar auf das limbische System, in dem Emotionen verarbeitet werden. Jeder Mensch hat einen Eigengeruch, den so genannten olfaktorischen Fingerabdruck. Wir selbst riechen ihn zwar nicht, doch andere Menschen schon. So entscheiden wir recht schnell, ob wir jemanden riechen können oder nicht, zum Beispiel bei der Partnerwahl. Doch auch das Parfum, das jemand benutzt, ist hier entscheidend. Gerade florale Düfte üben eine hohe Anziehungskraft aus. Lasst die Düfte blühen!

Zu den klassischen verführerischen Düften zählen vor allem orientalische Düfte, besonders Ylang-Ylang. In Indonesien werden Ylang-Ylang-Blüten häufig auf das Bett eines frisch verheirateten Paares gestreut, weil ihnen eine stark aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Im Hinduismus gilt der Duft der kostbaren, fruchtig duftenden Jasminblüten als das „Parfüm der Liebe“. Der intensive Duft regt an, beruhigt aber auch. Rose und Orchidee ergeben ebenfalls eine feminin-blumige Duftnote, außerdem wirken sie entspannend und lösen Hemmungen.

In sehr vielen Parfums ist der typische süße Duft von Moschus enthalten, häufig nur als Unternote, der kaum wahrgenommen wird. Moschus stimmt uns entspannt und positiv und sorgt dafür, dass der Duft länger auf der Haut bleibt, denn er verbindet sich sehr gut mit ihr. Zibet, das aus den Drüsen der Zibetkatze stammt, hat eine ledrige Unternote und ähnelt dem Duft von Moschus.

Weitere aphrodisierende Duftnoten sind Kamille, Pfefferminze und das ätherische Öl der Weißtanne, das wärmend und betörend wirkt. Auch Orange sorgt für gute Stimmung, aktiviert und macht kreativ. Bei den „Liebesdüften“ dürfen auch Nelke und Zimt als Duftnuance nicht fehlen, ebenso Vanille und Tonka, wobei es natürlich immer von den persönlichen Vorlieben der jeweiligen Person abhängt, ob ein Duft anziehend wirkt oder nicht.

Ambra wird eine betörende Wirkung nachgesagt. Es wird in Parfums meist als Basisnote verwendet, hat einen erdigen, warmen, Geruch und erinnert an Tabak. Sandelholz ist in der Ayurverda-Medizin seit Jahrtausenden für seine stimulierende Wirkung bekannt. Cremige, warme Nuancen mit einer feinen holzigen Note stecken hinter dieser Duftnote. Sie soll die Laune fördern und ist daher äußerst geeignet für ein Date.

Text: beautypress

Die neue Australien-Erlebniswelt im Haus des Meeres

Wenn man den Aussagen von Menschen Glauben schenken darf, die Australien noch nie selbst besucht haben, dann herrschen zwei Vorstellungen über die dortige Tierwelt vor. Eine typische voller Klischees, in der Herden großer Kängurus, putzige, schlafende Koalas und Schwärme von Kakadus dominieren, und eine ängstliche, voll mit Albträumen über Massen an Gifttieren, gefährlichen Krokodilen und Haien, die überall lauern. Das Haus des Meeres aber hat sich auf das konzentriert, was Australien so einzigartig und besonders macht: seine Farben und seine Stimme, daher charakterisieren „schrill und bunt“ die neue Anlage am besten. Gepaart mit dem passenden optischen Ambiente bietet der 70 m lange Rundgang ein großartiges Erlebnis.


Ausgestaltung & Tierwelt
Für diese Australienanlage wurden dreiviertel des ehemaligen Rundganges um den Flakturm als begehbarer Wintergarten gestaltet, der von Besuchern und Tieren gleichermaßen benutzt werden kann. Drei der vier Plattformen sind als vergitterte Sonnenterrassen der Anlage angegliedert und sollen in der warmen Jahreszeit den Tieren die Möglichkeit geben, Sonnenlicht zu tanken. Den nördlichen Bereich des Rundganges dominiert ein sechs Meter langes Aquarium, das neben Regenbogenfischen die unseres Wissens nach die einzigen beiden Australischen Lungenfische Österreichs beherbergt, die man ruhigen Gewissens als lebende Fossilien bezeichnen kann. Tatsächlich existiert die Gattung der rezenten Australischen Lungenfische (Neoceratodus) unverändert seit der Unterkreide und damit seit mehr als 100 Millionen Jahren. Damals entwickelten sich gerade die ersten Blütenpflanzen und von einem Tyrannosaurus rex war noch nicht einmal die Rede! Der anschließende Bereich führt an einem Pflanzbereich vorbei zu einem künstlichen, durchbrochenen Baumstamm, der einiges über die giftige Tierwelt Australiens verrät. Danach überquert man eine gläserne Brücke, die einen flachen Teich überspannt, vorbei an weiteren Pflanzbereichen und typisch gestalteten Kunstfelsen, die den Weg säumen.

Bei den Tieren, die sich frei in der Anlage bewegen können, handelt es sich vor allem um verschiedene Sitticharten, die wie keine andere Tiergruppe die Farben und Stimme Australiens widerspiegeln. Neben den nur zu gut bekannten Wellensittichen, die bereits für Nachkommenschaft gesorgt haben, sind es zierliche Schmucksittiche mit ihrem auffälligen blauen „Stirnband“, Glanzsittiche, die in ihrer Farbenpracht keinen exotischen Schmetterling als Konkurrenz zu scheuen brauchen, große, farbenfrohe Rosellasittiche und Schwalbensittiche, die zu den am stärksten bedrohten Papageien überhaupt zählen. Sie alle teilen sich den Bereich mit den Besuchern. Bei diesen – zum Teil sehr rasch fliegenden – Gesellen empfiehlt es sich, sehr ruhig durch die Anlage zu gehen, damit sie knapp, aber doch in ausreichendem Abstand, an den Besuchern vorbeiflitzen können. Darüber hinaus wird der Australien-Rundgang von einem Paar Woylies bewohnt, mit 30cm Körperlänge eine der kleinsten Känguru-Arten überhaupt. Die auch unter dem Namen Bürstenschwanz-Känguru bekannten Tiere werden bevorzugt dann aktiv, wenn sich die Sonne langsam dem Horizont nähert. Ähnlich verhält es sich bei seinem mit 50cm Länge deutlich größeren Vetter, dem Roten Rattenkänguru, das mit seiner silbrigen Fellfarbe dem deutschen Namen gar nicht gerecht wird. Obwohl sie nicht scheu sind, braucht es manchmal doch Geduld, um sie sehen zu können. Es befindet sich aber immer ein Mitarbeiter in der Anlage, der einem gern die Tiere zeigt. Die Tiere sind natürlich auch noch nicht an Besucher gewöhnt, aber wenn es dann einmal so weit ist, dann kann es schon passieren, dass ein ungewöhnlich anmutendes Kerlchen an den Schuhen schnuppert.


Errichtung & Kosten
Bereits 2007 wurde die rundumführende Terrasse mit ihren markanten „Ohrwascheln“ vom Haus des Meeres eröffnet und bot ab diesem Zeitpunkt einen einzigartigen Blick auf die Stadt. Zehn Jahre später, im Zuge der Planungen für den Zubau, zerbrach sich die Verantwortlichen des Haus des Meeres intensiv mit Architekten, Haustechnikplanern und Kuratoren den Kopf über eine sinnvolle Integration der Terrasse in die zoologische Ausstellung. Aus Gründen der Sicherheit wurde ihnen eine komplette Einhausung ans Herz gelegt. Sie wollten aber den Besuchern weiterhin den fantastischen Blick auf die Stadt ermöglichen. Die nach Südwesten ausgerichtete Terrasse kann sich im Sommer ganz schön aufheizen, somit musste man bei der Planung eine Tierwelt wählen, die mit hohen Temperaturen umgehen kann. Ein passender Kontinent war zweifelsohne Australien.

2019 startete das Haus des Meeres schlussendlich mit den Bauarbeiten zur Einhausung der Terrassenfläche. Immerhin 260 m² in 35 m Höhe mussten maximal isolierend und gleichzeitig optisch transparent und „unauffällig“ wirkend eingehaust werden. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 1,2 Millionen Euro, wobei knapp 90 % der Anlage bereits vor der Corona-Pandemie fertiggestellt wurden. Aufgrund der Corona bedingten Schließungen ist die Finanzierung des Restbetrages sehr schwergefallen. Auch Dank des großen Einsatzes der Mitarbeiter des Haus des Meeres ist es nun gelungen, die längst überfällige Eröffnung zu realisieren.

Weitere Informationen auf www.haus-des-meeres.at

Fotos: (c) Dominik Moser | Günther Hulla

Fit in den Frühling

portrait of handsome senior jogging man while relaxing and take break after morning run

Nach einem langen Winter endlich wieder die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings genießen, endlich wieder die Natur erleben und endlich Frühlingsgefühle entwickeln. Doch mit der wärmeren Jahreszeit stellt sich auch die Frühjahrsmüdigkeit ein, die meist mit Schwindel und Kopfschmerzen einhergeht. Das muss nicht sein, wenn wir uns darüber bewusst werden, dass die Hormone Melatonin und Serotonin nach dem Winter in einem Ungleichgewicht stehen und wir sie wieder in ein Gleichgewicht bringen können.

Sobald es draußen dunkel wird, schüttet unser Körper das so genannte Schlafhormon Melatonin aus. Serotonin dagegen – auch bekannt als Glückshormon – stellt der Körper selbst her, wenn er unter dem Einfluss von Licht steht. Da die Erfindung des künstlichen Lichts unseren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und damit den Hormonhaushalt durcheinandergewirbelt hat, ist es nicht verwunderlich, dass die Frühjahrsmüdigkeit ein leichtes Spiel hat. Diese Umstellung des Körpers auf eine verstärkte Serotoninproduktion kann zwei bis vier Wochen dauern, so dass wir nicht genügend Schwung bekommen.

Damit ausreichend Serotonin hergestellt werden kann, sollten wir uns mindestens 20 Minuten am Tag bei Sonne unter freiem Himmel aufhalten. Mindestens Gesicht, Dekolleté, Arme und Augen sollten Sonne abbekommen. Durch körperliche Aktivitäten steigt der Blutdruck, der Kreislauf kommt in Schwung und macht uns frühlingsfit. Geeignete Begleiter beim Training sind B-Vitamine, Zink, Eisen, Jod und Magnesium, denn sie tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Besonders Magnesium hilft, Ermüdungserscheinungen zu verringern und das Elektrolyt-Gleichgewicht im Organismus aufrechtzuerhalten.

Wenn wir allerdings statt Bewegung einen Mittagsschlaf einplanen, wird Melatonin produziert und Serotonin verbraucht, so dass wir am besten auf ihn verzichten. Frisches Obst und Gemüse sowie leicht verdauliche Lebensmittel wirken der Frühjahrsmüdigkeit ebenfalls entgegen. Ausreichend Flüssigkeit von etwa 1,5 bis 2 Litern trägt dazu bei, dass Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, und Müdigkeit erst gar nicht auftreten. Außerdem helfen Wechselduschen am Morgen und Saunabesuche, die Durchblutung und den Kreislauf anzukurbeln. Um auch die Haut auf Frühling zu programmieren, sind Peelings und feuchtigkeitsspendende Masken unverzichtbar. Wenn man die Masken im Kühlschrank aufbewahrt, kühlen sie die Haut auch schon beim Auftragen.

Text: medicalpress, Foto: .shock | bigstockphoto.com

Mit einem Klick Rosen schenken

Zum Valentinstag am 14. Februar mit Rosalies Blumenversand lieben Menschen Nähe zeigen und ganz unkompliziert rote Rosen verschicken. Mit einem Klick über den Webshop www.rosalies-blumen.at

Warum sind Rosen so beliebt?

Altmodisch, langweilig, uncool? Ganz und gar nicht. Rote Rosen zum Valentinstag sind nach wie vor ein unschlagbarer Klassiker. Seit der Antike werden sie als „Königin der Blumen“ bezeichnet und bis heute ziehen sie zahlreiche Menschen durch ihre ausserordentliche Schönheit und ihren herrlichen Duft in ihren Bann. Besonders beliebt sind rote Rosen als Geschenk zwischen Liebenden.

Was hat die Hagebutte mit der Rose zu tun?

Wunderschönes Aussehen und betörender Duft – was kann man sich von einer Blume sonst noch wünschen? Und doch hat die Rose weitaus mehr anzubieten. Relativ wenig bekannt ist, dass die Hagebutte die Frucht der Rose ist. Und die Hagebutte kennt zahlreiche Einsatzgebiete: Als Tee, Marmelade oder Aufguss ist sie ein köstlicher Vitaminspender und kommt gegen zahlreiche Krankheiten, unter anderem Gicht, Rheuma, Blasen- und Nierenkrankheiten sowie Erkältungen, zur Anwendung.

Welche VIPs lieben Rosen?

Nicht nur der gesundheitliche Aspekt ist ausschlaggebend für die Bedeutung der Rose, die den Menschen seit Anbeginn der Geschichte rund um die Welt begleitet. Aus Persien kennt man herrlich duftende Rosengärten, und hier hat wahrscheinlich auch die Gewinnung von Rosenöl ihren Anfang genommen. In China begann die Kultivierung von Rosen unter dem legendären Urkaiser Shennong, dem man nachsagt, den Tee erfunden zu haben. Der bekannte griechische Historiker Herodot beschreibt Rosengärten in Babylon. Ramses II. schnupperte in Ägypten ebenso gerne an Rosen wie der unglückselige König Midas in Thrakien. In der griechischen Literatur fand die Rose ebenfalls immer wieder Erwähnung: Nicht nur die Lyrikerin Sappho dichtete auf der Insel Lesbos über ihre Schönheit, sondern auch Homer schrieb über rosenbekränzte Waffen sowie über die rosenfingrige Morgenröte. Die bekannteste Verehrerin der Rosen dürfte Kaiserin Joséphine, die Ehefrau Napoleon Bonapartes, gewesen sein, in deren Rosengarten im Schloss Malmaison sogar Zebras und Antilopen herumsprangen.

Seit wann werden Rosen gezüchtet?

Die Römer züchteten die Blume in Glashäusern und professionalisierten auf diese Weise den Rosenanbau. Hagebuttenfunde in Siedlungen von Kelten und Germanen beweisen, dass auch sie bereits für die Früchte der Wildrose Verwendung fanden. Die Nutzung in Klostergärten sowie die schriftlichen Überlieferungen von Hildegard von Bingen und Karl dem Großen deuten darauf hin, dass die Rose im Mittelalter nur als Heilpflanze verwendet wurde. Als Kulturblume etablierte sie sich erst in der Renaissance und nach der Reformation, als die europäische Gartenkultur entstand. In Bulgarien wurde die Rose mit dem Ziel, das wohlriechende Rosenöl zu gewinnen, in großem Stil angebaut. In der Zeit des Barock und Rokoko erlebte die Blume eine erneute Hochzeit. Bis heute ist die Rose eine der beliebtesten Schnittblumen und steht seit jeher für Liebe, Freude und Jugendfrische.

Der neue Blumen Online-Handel in Österreich – Rosalies Blumen

Der junge Online-Versand Rosalies Blumen (www.rosalies-blumen.at) von Gründerin Mag. Katharina Uebel hat sich zum Ziel gesetzt seine Kunden österreichweit mit regionalen und saisonalen Blumensträussen, aber auch mit internationalen Schnittblumen von höchster Qualität und langer Haltbarkeit zu bedienen.

Rosalies Blumen werden täglich frisch vom Markt sorgfältig ausgesucht und liebevoll zusammengestellt und gebunden. Besonders wird auf den ökologischen und nachhaltigen Anbau geachtet, dass sich in der Qualität der Blumen wiederfindet.

Die Sträusse werden teilweise mit internationalen Blumen gemischt was den Sträussen einen Hauch von moderner Exotik verleiht. Von Hand gebunden und liebevoll verpackt werden sie zum Wunschtermin österreichweit nach Hause oder ins Büro geliefert.

Shop: www.rosalies-blumen.at

Blog: www.rosalies-blog.at

Fotos: Thomas Landgraf, Rosalies Blumenversand

Trend Make-ups und Expertentipps von Iris Martin

Neues Jahr, neuer Look! Auch in diesem Jahr warten wieder viele aufregende Beauty-Trends darauf ausprobiert zu werden. Während es in den vergangenen beiden Jahren eher etwas natürlicher zuging, ist dieses Jahr wieder Farbe und ein bisschen mehr Mut gefragt. Mit den Expertentipps von Make-up Artist Iris Martin ist man perfekt vorbereitet auf alle kommenden Trends 2022.

Eine Farbe, der man in diesem Jahr häufiger begegnen wird, ist die Pantone-Trendfarbe „Veri Peri“, eine Mischung aus Blautönen und Rot-Violett. Der kräftige Lilaton eignet sich in helleren Nuancen zum Beispiel als Lidschatten und betont besonders grüne und braune Augen. Wer den Farbton nicht so gerne mag, liegt laut Iris Martin mit pastelligen Wasserfarben im Trend. Etwas verführerischer wird es mit einem echten Beauty-Klassiker: „Smokey Eyes sind in dieser Saison wesentlich zarter und auf jeden Fall in verschiedenen Brauntönen wie z.B. Schokolade, Taupe oder Haselnuss gehalten.“

Wer die Augen weniger stark betonen möchte und den Fokus lieber auf die Lippen lenken will, sollte laut Expertin Iris Martin entweder auf natürliche Lippen setzen oder den perfekten Rotton wählen. „Dafür wird das ganze Rot Spektrum verwendet, aber alle Rottöne haben ein deckendes, mattes Finish.“, erklärt Iris Martin. „Wer es extremer möchte, greift zu dunklen Purple Tönen.“ Das passt dann auch wieder gut zur Pantone-Trendfarbe. Für einen natürlicheren Look eignen sich laut der Expertin aber auch Glosse in zarten Rosé-Tönen.

Die Pantone-Trendfarbe spiegelt sich auch auf den Nägeln wider. Daher sind Flieder und Lavendel auf den Nägeln dieses Jahr angesagt. Außerdem bleiben auch Nude-Lacke im Trend, solange sie nicht deckend aufgetragen werden. Durch eine dünne Lackschicht glänzen die Nägel und sehen besonders schön und gepflegt aus. Aber auch knalligere Farben dürfen dieses Jahr auf die Nägel – ein kräftiges Türkis, ein sattes Dunkelgrün oder ein schokoladiges Dunkelbraun.

Text: beautypress Foto: unsplash.com

Lavendel – Der Duft der Provence

In Südfrankreich leuchten ganze Landstriche in den Farben frischer Lavendelblüten und die Luft ist erfüllt von ihrem zartblumigen Duft. Im Volksmund auch als „Nervenkraut“ bezeichnet, steht dieses für den Inbegriff von Natur und Ruhe. Die duftenden Berghänge symbolisieren Klarheit, Rein-heit und Anmut. Mit seinem breiten Wirkungsspektrum ist der Lavendel also aus unserem Haushalt gar nicht mehr wegzudenken. Traditionell in der berühmten Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ zu finden, hat Lavendel noch einiges mehr zu bieten. Denn in Zeiten von Corona gehen Wohlfühl-momente und Selfcare schnell unter, schließlich bestreiten viele von uns Arbeit und Alltag gleichzeitig von Zuhause aus. Doch Jochen Stähler, Geschäftsführer von aspUraclip und Aromatherapieberater, zeigt, was die mediterranen Blüten noch alles können.


Aus den Tiefen des Orients: Die Geschichte des Lavendels
Als Sinnbild der Provence erstrecken sich die weiten, leuchtenden Felder des Lavendels. Kein anderer Strauch ist so sehr mit der Kultur dieser französischen Region verbunden. Dabei hat die Pflanze ihren Ursprung wahrscheinlich in Persien. Verbreitet über die Küstenregionen des Mittelmeerraumes, sind die Anwendungsbereiche äußerst vielfältig. Für die hauseigene Apotheke wurde das Kraut im Mittelalter bereits in französischen Kloster- und Bauerngärten angebaut. Die Römer verwendeten Lavendel als natürlichen Badezusatz. Der Einsatz ist wenig verwunderlich, da Lavendel vom Wort „lavare“ abstammt, was soviel wie „waschen“ bedeutet. Durch die Blüten erhielt das Wasser einen natürlichen Duft und wurde so zum naturbelassenen Parfüm ganz ohne Zusätze.


Portfolio des Super-Scents
Lavendel ist für sein unverkennbares Aroma bekannt. Dabei gibt es unterschiedliche Arten, darunter die wohl meist vertretenen, der echte Lavendel und sein Hybrid Lavandin. Der echte Lavendel wächst dabei vor allem in den Bergen der Provence. Aus diesem wird das wertvollste Öl mit der größten Wirkkraft gewonnen. Echter Lavendel ist nicht so gewinnbringend wie Lavandin. Während ersterer erst nach mehreren Jahren geerntet werden kann, gedeiht Lavandin in wenigen Höhenmetern und ist um ein Vielfaches ertragreicher. Bei dieser Unterart leidet allerdings die Qualität des ätherischen Öls und seine Wirkung. Deshalb findet Lavandin vor allem in der Kosmetik- und Parfümindustrie Verwendung. In welchen anderen Bereichen Lavendel ebenfalls eingesetzt werden kann, stellen wir Ihnen anhand von drei hilfreichen Tipps vor.


Eine Erinnerung an die Provence: Originelle Abwechslung in der Küche
Dass Lavendel auch als Gewürz verwendet werden kann, ist eher weniger bekannt. Sind die getrockneten Blüten in Gewürzmischungen rund um die Provence schon enthalten, kann das ausgefallene Gewürz allein noch viel mehr. Das Aroma des echten Lavendels erinnert an einen Rosmarin ähnlichen süßlichen Geschmack und sollte aufgrund des intensiven Aromas sparsam verwendet werden. Doch der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Ob in Öl, Zucker oder Salz eingelegt, als Topping für Desserts oder zu gegrilltem Ziegenkäse – wer ein bisschen Mut beweist, wird mit einer Fülle an neuen Aromen belohnt.


Balsam für die Seele: Ätherische Öle für mehr Ruhe und weniger Mückenstiche
Lavendel ist eine echte Geheimwaffe, denn eine der Haupteigenschaften ist seine ausgleichende Wirkung. Sind wir vom Alltag gestresst, entfaltet er seine beruhigende Wirkung. Fühlen wir uns eher matt und träge, belebt er das Gemüt und bringt Schwung in den Tag. Um nach einer stressigen Zeit etwas Entspannung zu finden, kann Lavendel-Öl Abhilfe schaffen. Durch die Zugabe einiger Tropfen in ein Wasserbad, lässt es sich gewinnbringend inhalieren. Der Kopf wird frei und wir kommen zur Ruhe. Aus den Lavendelblüten lassen sich auch ganz einfach wohlriechende Duftsäckchen herstellen. Werden diese in der Nähe des Bettes platziert, hat dies eine schlaffördernde Wirkung und hält auch lästige Mücken fern. In den Ölkapseln der Lavendelblüten bleibt das Aroma für Jahre erhalten. Die Duftstoffe lassen sich durch leichtes Reiben des Säckchens zwischen den Fingern wieder aktivieren. Eines davon im Kleiderschrank platziert, hält nicht nur Motten fern, sondern spendet auch einen angenehmen Duft.


Natürlich entspannt: Das Allround-Talent für den Körper
In Zeiten von Homeoffice und sozialer Distanzierung gilt: Achtsam auf das eigene Wohl zu schauen. Auch hier hat Lavendel einiges zu bieten: Als natürlicher Zusatz im Badewasser hilft er dabei nach einem langen Tag abzuschalten. Noch dazu wird uns dabeiein besonders wohltuendes Dufterlebnis beschert, während wir die Belastungen des Alltags hinter uns lassen. Nicht nur wir, sondern auch unsere Haut ist mal gereizt, hierbei können Produkte mit dem ätherischen Öl Abhilfe schaffen. Und zwar als Kur für schöne Haare oder bei spröden Lippen mit einer Mischung aus Kokos- und Lavendelöl. Durch die Zugabe von Zucker lässt diese Mischung im Nu zu einem Peeling umfunktionieren. Einfach, natürlich und darüber hinaus riecht es auch noch gut!


Expertentipp!
Für die äußere Anwendung: Um der Haut mal wieder etwas Gutes zu tun, lässt sich Zuhause ganz einfach ein Lavendel-Kokos-Körperpeeling herstellen. Für diese Körperpflege mischen Sie 50g Kokosöl mit 60g Zucker sowie 5 Tropfen Lavendelöl. Damit werden all unsere Sinne angesprochen. Dieses Peeling riecht nicht nur gut, sondern fühlt sich auch noch toll an. Durch die Zugabe von Lavendelblüten wird es dann auch noch etwas für’s Auge!

Aber auch auf innere Wohlfühlmomente darf nicht vergessen werden: Lavendel kann auch von innen heraus eine ausgleichende und entspannende Wirkung haben, wenn man ganz einfach einen Tee aus Lavendelblüten herstellt. Dieser ist wohltuend für Körper und Geist. Wer nicht gerne Tee trinkt, kann einfach 1-2 Tropfen Lavendel-Öl in einem Teelöffel Honig auflösen. Im Sommer auch kalt ein Genuss!


Jochen Stähler, Geschäftsführer von aspUraclip
Das Ziel des studierten Betriebswirts und ehemaligen Gastronomen ist es, Menschen kleine Wohlfühlmomente zu bescheren. So ist aspUraclip der erste mobile Mini-Breezer, der überall und zu jeder Zeit für individuelle Entspannungsmomente sorgt. Egal ob auf Reisen, vor dem Schlafengehen oder auf dem Weg zur Arbeit: Er ist der ideale Begleiter für jeden Tag. Der aspUraclip ist immer ready-to-go, mit hochwertigen ätherischen Bio-Ölen gefüllt und kann ganz einfach in die Nase eingesetzt werden. Je nach Verwendungssituation sorgt er für frischen Wind in der Nase (Eukalyptusduft) oder bringt Entspannung (Lavendelduft). In einer Packung befinden sich zwei Mini-Breezer zum Preis von € 7,99 von https://aspuraclip.com

Text von aspUraclip. Bilder von pexels.com

Gefiederte Therapeutinnen

HÜHNER IN DER TIERGESTÜTZTEN ARBEIT & THERAPIE

Hühner werden oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Rolle und Bedeutung für uns Menschen. Viele kennen sie gar nicht persönlich, haben bestenfalls verschwommene Erinnerungen an gackerndes Federvieh von einem Urlaub am Bauernhof aus Kindheitstagen, aber selbst diese Erinnerungen und Erlebnisse werden in unserer modernen Welt immer seltener gemacht. Bei der Arbeit mit älteren Menschen setzen wir genau hier an, in der Erlebniswelt von damals. Als man jung war, Hühner versorgte und die Eier einsammelte. Für demenziell veränderte Menschen bedeuten diese Erinnerungen sehr viel. Noch lange nachdem die kognitiven Fähigkeiten zunehmend weniger werden, bleiben diese Empfindungen abrufbar und durch vertraute Tiere wie Hühner wieder erlebbar, spürbar. Der Duft, das Gefieder, die Geräusche der Hühner – all das ist vertraut. Hier sind Hühner die Brücken, die uns helfen, zu Menschen wieder Zugang zu finden, deren Alltag von Einsamkeit und Isolation geprägt ist. Die Hühner als lebhafte Begleiter, die zu Austausch anregen, zum Gespräch auffordern, die man füttern und liebkosen kann. Die mit ihrem Gackern bezaubern und auffordern. Doch das ist nur die eine Seite der tiergestützten Arbeit mit Hühnern. 

Die andere Seite ist unsere Arbeit mit behinderten Klienten, hier sind sie oft der magische Schlüssel. Nach den Hühnerstunden, in denen mit den klugen Hennen getrickst, einfach zusammen entspannt oder auch nur beobachtet wird, geschehen oft großartige Fortschritte. Als würde sich eine neue Türe öffnen. 

Warum ist das so und vor allem warum gerade mit und beim Einsatz von Hühnern?

Ein Grund liegt in dem mittlerweile bestehenden Exotenstatus, den nicht nur Hühner, sondern Nutztiere generell, mittlerweile in unseren Breiten haben. Sah und begegnete man den Tieren früher im Alltag ganz selbstverständlich, sind geschäftige Hühnerscharen mittlerweile selten geworden. In der herkömmlichen Eiindustrie werden sie zusätzlich gerne aus gutem Grund hinter verschlossenen Stalltüren gehalten. Naturnahe Kontakte finden immer weniger statt. Die Naturentfremdung hinterlässt Spuren: Junge Menschen, die spät oder auch gar nicht in Kontakt mit Tieren treten konnten in der wichtigen Phase ihres Heranwachsens, entwickeln in der Regel kein oder nur wenig Interesse am Erhalt von Natur und Tieren im späteren Erwachsenenalter. Wenn Kinder Hühnern begegnen, herrscht jedoch meist Begeisterung vor. Die Lautsprache, das spannende Verhalten zu deuten, Signale einzuordnen, das erfordert Aufmerksamkeit, Verständnis und Empathie –  wichtige Attribute für unser eigenes Sozialleben. 

Und was ist mit dem Hahn?

Gerade im pädagogischen Bereich mangelt es häufig an positiven männlichen Rollenbildern. BetreuerInnen sind in diesem Berufsfeld in den meisten Fällen weiblich. Gerade für Buben und junge Männer sind aber männliche Vorbilder wichtig. Nette Hähne, die ihre Hennen charmant führen, sie behüten und ihnen den Vorrang bei Leckerbissen lassen, sind geeignete Partner in der tiergestützten Arbeit. 

Hühner selbst ausbrüten  – ein Trend oder ein fragwürdiges pädagogisches Projekt?

Es ist durchaus nachvollziehbar, warum in Schulen und Kindergärten Projekte boomen, um die Entwicklung vom befruchteten Ei bis zum Schlupf hautnah zu erleben und zu verfolgen. Das Wunderwerk Ei lädt zum Staunen ein, ebenso die Küken, die bereits im Ei miteinander kommunizieren und die beim Schlupf bereits fertig entwickelt sind, um die neue Welt zu entdecken. Die Vorfreude auf das Geschehen, das Beobachten und letztlich das Versorgen der Tiere wird als Begründung genannt, solche Projektwochen ins Leben zu rufen. Es gibt dabei aber einen Haken, eigentlich sogar zwei. Zum einen werden in der Regel mindestens die Hälfte der geschlüpften Küken als Hähne das Licht der Welt erblicken. Doch die Vermittlung von Hähnen gestaltet sich leider sehr schwer bis nahezu unmöglich. In den seltensten Fällen sind Abnehmer bereits im Vorfeld gesichert. Wer sich noch dazu einen schlachtfreien Lebensplatz für die Brut erträumt, wird meist enttäuscht.  Haken 2: eine Kunstbrut, also das Ausbrüten der Küken im Inkubator, ist nicht zu vergleichen mit der Aufzucht durch eine Henne. Glucken sind in der Regel großartige Mütter, die Kleinen lernen Gefahren und Umwelt durch sie kennen, werden von ihnen beschützt und rührend unter ihr Gefieder genommen, wenn sie Schutz suchen. Die Fehlprägung, die durch eine Kunstbrut entsteht, ist vor allem bei Hähnen in späterer Folge oft ein echtes Problem.

Gefiederte BotschafterInnen – was können wir mit der tiergestützten Arbeit mit Hühnern vermitteln und erreichen?

Zum einen ist der Tierschutzaspekt ein wichtiges Thema. Gerade in der Arbeit mit Kindern werden die Weichen für späteres Konsumverhalten gesetzt. Hühner sind unglaublich klug und können (fast) alles lernen – von Glocke läuten bis Parcours laufen oder auf den Arm flattern – und sie sind gerne für das eine oder andere Kunststück zu haben. Sie sind höchst spannend zu beobachten, neben ihnen im Gras zu verweilen und ihnen beim Picken, Sandbaden oder Körner suchen zuzusehen wirkt enorm entspannend. Entspannung und wohlige Momente fördern wiederum unsere Gesundheit. Ein hoher Blutdruck darf sich im Beisein der Hühnerschar normalisieren, Sorgen und schwere Gedanken machen Pause, wenn wir mit Tieren zusammen sind, die ganz im Hier und Jetzt leben. Und Hühner fühlen sich wundervoll an, wenn sie es einem erlauben, sie zu berühren. Der respektvolle Umgang ist auch hier essentiell, einfach anfassen ist nicht erlaubt. Hühner geben hier auch ganz klar und direkt Feedback. Berührungen sind erlaubt, wenn sie genossen werden. Ganz ähnlich wie bei uns Menschen. Die Botschaften, die Hühner für uns haben, sind also mannigfaltig – es ist Zeit, dass wir ihnen zuhören. 

Andrea Wiesner ist DGKS, Leiterin des Lehrgangs für tiergestützte Arbeit am WIFI Wien und Gründerin der Akademie Tiergestützt. Sie veranstaltet Workshops und Seminare für tiergestützte Arbeit (unter anderem mit Hühnern).  Sie bietet außerdem Trickkurse für Hühner & ihre HalterInnen an.

www.akademie-tiergestuetzt.com

Heiße Tipps für kalte Tage 

Wenn es draußen kalt wird ist die Verlockung groß, es sich zuhause gemütlich zu machen und das Haus nicht mehr zu verlassen. Natürlich ist das kaum möglich und außerdem auch überhaupt nicht gesund – regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist im Winter genauso wichtig, wie im Sommer. Um sich und seine Haut wirksam vor Minusgraden zu schützen und das Immunsystem im Winter auf Trab zu halten, sollte man ein paar nützliche Tipps beachten.

Zur Stärkung des Immunsystems benötigt der Körper an kalten Tagen viele Vitamine. Besonders Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E sollte man im Winter reichlich zu sich nehmen. Auch Spurenelemente wie Eisen und Zink sind wichtig, um die Anfälligkeit für Infekte zu verringern. Statt Fast Food sollten besser warme Suppen und Eintöpfe mit viel Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Auch wenn das Durstgefühl im Winter nicht so ausgeprägt ist, wie bei warmen Temperaturen – eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit mindestens 2 Litern Wasser oder ungesüßtem Tee ist auch im Winter Pflicht! Extra-Tipp: Eine Tasse heiße Zitrone wärmt von innen und versorgt den Körper mit vielen Vitaminen.

Bei kalten Temperaturen leidet auch die Haut. Sie kann bei kühler Luft schneller austrocknen und hat auch mit den Temperaturschwankungen zwischen der kalten Winterluft und der beheizten Luft von Innenräumen zu kämpfen. Vorbeugend sollte die Haut daher mit fetthaltigen Cremes gepflegt werden – das gilt besonders für die Gesichtshaut, da sie kaum vor der kalten Luft geschützt werden kann. Besonders wer sich in den Bergen aufhält, sollte auch immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, denn Schnee reflektiert die Sonne und kann die UV-Strahlung daher intensivieren.

Für das Wohlbefinden sollte man auch Stress im Winter möglichst vermeiden, denn dieser fördert die Kälteempfindlichkeit. Als guter Ausgleich für stressige Tage eignet sich ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft. Dadurch werden die Blutgefäße besser durchblutet und man fühlt sich insgesamt wohler.

Text: medicalpress

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