Blog

Die schönsten Wanderregionen

Der Herbst hat seinen ganz eigenen Reiz. Die einzigartige Farbenpracht der Natur kommt in dieser Jahreszeit erst so richtig zur Geltung. Die Hitze der vergangenen Monate ist vorüber. Trotzdem hat die Sonne noch genügend Kraft um für angenehme Temperaturen zu sorgen und die Landschaft in einen wunderschönen gelbgoldenen Glanz zu hüllen. Das Rascheln des Laubs unter den Füßen, das Zwitschern der Vögel im Ohr und den Duft von frisch gemähtem Heu in der Nase – nicht ohne Grund ist der Herbst die Hauptjahreszeit zum Wandern. Gerade unser Heimatland Österreich bietet unzählige atemberaubende Wandergebiete. Ein paar der schönsten Regionen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Weissensee
Egal, zu welcher Jahreszeit man den Weissensee im Süden Kärntens besucht, er bringt die Seele immer zum Lächeln. Durch die ursprüngliche Landschaft, das Heilklima – und vor allem durch die Ruhe. Wie ein skandinavischer Fjord liegt der Weissensee inmitten einer unberührten Bergwelt. „Sanfter Tourismus“ lautet die Philosophie der Region, und so ist das 23 km lange Seeufer nur zu einem Drittel bebaut, der Rest steht unter Natur- und Landschaftsschutz. In der malerischen Umgebung lässt es sich herrlich wandern und erholen. 200 Kilometer markierte Wanderwege warten am Weissensee darauf, entdeckt zu werden. Die Wege führen direkt vom See aus bis auf 2.300 Meter Seehöhe. Panoramawandern erhält am Weissensee eine einzigartige Bedeutung, denn der Blick auf das glasklare Wasser des Sees ist ständiger Wanderbegleiter.

Bregenzerwald
Das einstmals gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen Bodensee und Arlberg ist zu allen Jahreszeiten eine Ferien-region für Familien, für Kultur-Interessierte, Wanderer, Sport-Enthusiasten und Genießer. Hoch hinauf oder gemütlich dahin auf Panoramawegen? Gerade jetzt im Herbst führen über 2.000 Kilometer beschilderte Wanderwege Naturbegeisterte durch den gesamten Bregenzerwald. Einige Wanderwege erzählen darüber hinaus Geschichten – von der Alpwirtschaft, über geologische Besonderheiten, bis zu historischen Begebenheiten und Persönlichkeiten. Eine Oase vor allem für jene, die den großen Rummel meiden und die Harmonie von Ruhe und Landschaft suchen.

Alpbachtal
Die Lage zwischen den lieblichen Grasbergen der Kitzbüheler Alpen und dem schroffen Rofangebirge bildet die kontrastreiche Naturkulisse der Region Alpbachtal Seenland in Tirol. Das Rofangebirge mit Gipfeln wie Sonnwendjoch und Sagzahn besticht mit artenreicher Fauna & Flora. Der Zireiner See gilt als das „Blaue Auge des Rofan“ und zählt zu den meist fotografierten Bergseen Tirols. 900 km markierte Wander- und Spazierwege und seine urigen Almen machen das Alpbachtal zu einem wahrhaften Wanderparadies für Augen und Gaumen.

Wachau
Gestalt gewordene Geschichte entlang der Donau, ein mildes Klima und hervorragende Weißweine – das UNESCO Weltkulturerbe Wachau ist zu jeder Jahreszeit eine sehenswerte Gegend. Bewegungsfreudige Genießer können hier eine der wohl schönsten Weitwander-Routen Österreichs erkunden: 180 Kilometer ist der Weitwanderweg Welterbesteig Wachau lang. Er führt in 14 Etappen auf den Spuren der reichen Geschichte und spannenden Gegenwart durch die traumhafte Donaulandschaft. Genießer kommen bei den zahlreichen kulinarischen Hotspots und Heurigen ebenfalls ganz auf ihre Kosten.

Villgratental
Abgeschieden liegt es in den Osttiroler Bergen: Das Villgratental auf 1.400 Metern Höhe, ist eines der letzten weitestgehend unberührten Täler der Alpen. Abseits von Lärm und Autoverkehr, mit prickelnd frischer Luft und genügend Platz, um die Seele auszubreiten, kann man hier in kürzester Zeit zur Ruhe kommen. Neben verschiedenen Themenwegen gibt es im Villgratental einige besonders schöne und wenig schwierige Wanderungen mit herrlichen Ausblicken auf die Gipfelregionen der Villgrater Bergwelt. Vom Versellerberg genießt man auf zahlreichen Aussichtspunkten den Tiefblick auf die beiden Dörfer Inner- und Ausservillgraten. Besonders empfehlenswert sind auch die Wanderungen zum Tessenberger See und zum Falkamsee.

Grünau im Almtal
Grünau im Almtal steht für grüne Auen und grünes Wasser. Mit viel Wald und kleinen Seen bietet Oberösterreichs größte Gemeinde eine große Vielfalt an Wanderwegen und gilt als Geheimtipp, nicht nur für Vogelfreunde. Denn schon Konrad Lorenz mit seinen Graugänsen fühlte sich von der Landschaft angezogen. Graugänse, Kolkraben, Eisvögel und Waldrappen haben sich inzwischen als fliegende Wahrzeichen von Grünau etabliert. Mittelpunkt des weiten, großteils bewaldeten Tals ist der idyllische Almsee. Um den See und durch das Tal führen variantenreiche Pfade und Rundwege, die man in einer bis drei Stunden bewältigen kann.

Filzmoos
Jetzt im Herbst lockt das Salzburger Bergdorf Filzmoos mit mehr als 200 Kilometern Wanderwegen, urigen Almen und mächtigen Gipfeln, wie etwa der Bischofsmütze. In Filzmoos kommen Genusswanderer und Bergfexe voll auf ihre Kosten. Von Spazierwegen über Bergwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Klettertouren gibt es Wege in allen Schwierigkeitsgraden. Die Wege sind bestens beschildert und kategorisiert: „Blau” steht für Genusswandern. Rote Markierungen richten sich an sportlich Ambitionierte. Schwarze Wege sind nur von Geübten mit einem Bergführer zu gehen. Tourenbuch und Wanderkarte weisen Alleingängern den Weg, das Wanderprogramm „Filzmoos aktiv”, begleitet von heimischen Profis, führt zu Gipfeln, Gletschern und Gebirgsseen.

Alpenpark Karwendel
Hoch oben im Karwendelgebirge liegt einer der schönsten Plätze der Alpen: ein liebliches Tal mit Tausenden Ahornbäumen, die das ganze Jahr hindurch ein beeindruckendes Naturschauspiel bieten. Das Rißtal im Alpenpark Karwendel verschafft Wanderern reinstes Alpen-Feeling ohne allzu große Anstrengungen. Hier findet man eine botanische Seltenheit: Rundherum erheben sich die wilden, massiven Felsriesen des Karwendelgebirges, in der Mitte liegt auf 1200 m Seehöhe ein bezauberndes und überraschenderweise komplett ebenes Hochtal. Auf dieser Hochfläche verteilt stehen rund 2.200 Bergahornbäume, die teilweise schon 600 Jahre alt sind. Gerade im Herbst bieten sie ein wahres Farbenspektakel: Denn jetzt verwandelt sich der sogenannte Große Ahornboden in eine Tiroler Version des „Indian Summer”.

Formarinsee und Rote Wand
Der Formarinsee und die Rote Wand im Klostertal in Vorarlberg sind Naturjuwele der besonderen Art. Schon von Weitem leuchtet der 15,9 ha große Formarinsee mit seinem intensiven Blau dem Wanderer auf seiner Tour zur Roten Wand entgegen. Spätestens jetzt wird jedem klar, dass dieser Platz etwas Mystisch-Magisches hat. 2015 wurde er sogar zum „schönsten Platz Österreichs“ gewählt. Jedes Jahr aufs Neue bildet sich der Hochgebirgssee aus dem Schmelzwasser der umliegenden Berge. Um den Formarinsee und das atemberaubende Bergpanorama der Roten Wand gibt es zahlreiche Wanderungen und Gipfeltouren, darunter auch einen leichten Rundweg.

Schilcherland
Angeblich vergeht die Zeit im Schilcherland langsamer als anderswo. Zumindest behaupten das alle, die schon einmal inmitten der sanften Hügel der Südsteiermark in einer Buschenschank bei einem Glas Wein die Zeit vergessen haben. Wanderer freuen sich hier über übersichtlich markierte Wege, die zu den bezauberndsten Plätzen im Schilcherland Steiermark führen. Die Kulisse könnte nicht beeindruckender sein: die Gipfel der Koralpe sowie dichte Laub- und Nadelwälder im Hintergrund, Weinstöcke, Kürbisfelder und Blumenwiesen im Vordergrund. Ob Genuss-, Wein-, Wildkräuter- oder Schmankerl-Wanderung, hier finden Urlauber per pedes ihr Glück, aber auch eine Herausforderung.

Nationalpark Hohe Tauern
Angrenzend an Kärnten, Salzburg und Tirol ist der National-park Hohe Tauern der größte Nationalpark Mitteleuropas. Über 300 Dreitausender – unter ihnen der Großglockner, der höchste Berg Österreichs – weite alpine Rasenlandschaften, faszinierende Gletscher und tosende Wasserfälle wie die imposanten Krimmler Wasserfälle birgt diese Hochgebirgslandschaft. Diese einzigartige Welt erschließen zahlreiche Wanderwege, die man allein oder bei geführten Wanderungen mit ausgebildeten Nationalpark-Rangern begehen kann. Das Wanderwegenetz mit Alpinsteigen umfasst rund 4.300 km, Schutzhütten und Jausenstationen sind Stützpunkte für ausgedehnte Wanderungen.

Gosau am Dachstein
Gosau, das liebliche Gebirgsdorf mit dem Gosausee, von dem man wohl den schönsten und auch den berühmtesten Blick auf den König Dachstein hat, ist in einem Gebiet reich an Wäldern und Almen, die jeden Naturliebhaber begeistern. Hier findet man herrliche Wander- und Klettermöglichkeiten durch das Tal, über die Almen und hinauf auf die Berge in jedem Schwierigkeitsgrad. Viele Almgebiete mit bewirtschafteten Hütten, Seen und klaren Gebirgsbächen laden zum Verweilen ein.

Faktoren der Hautalterung

Parents love. Positive smiling aged woman expressing love and embracing with her daughter while resting at home together

Niemand will sie haben und die Industrie verdient Unmengen an Geld mit Cremen, Seren und Behandlungen, die sie vermeiden sollen: Falten und vorzeitige Hautalterung. Warum aber bekommt man im Alter überhaupt Falten? Was sind die Hintergründe der Hautalterung & was kann man machen, um sie zu verlangsamen?

Fakt ist: Unsere Haut altert und das beginnt schon im zarten Alter von zirka 25 Jahren. Während sich die obere Schicht der Haut in der Jugend durchschnittlich alle 27-28 Tage erneuert, tut sie das im höheren Alter nur mehr rund alle 35 Tage. Außerdem wird die Haut im Laufe der Zeit immer trockener, dünner und das Bindegewebe wird schwächer, was dazu führt, dass wir Falten bekommen. Doch obwohl man die Hautalterung nicht komplett stoppen kann, kann man ihre Geschwindigkeit tatsächlich beeinflussen, denn im Grunde gibt es zwei Formen der Hautalterung:

  • Die intrinsische Hautalterung
    Als intrinsisch bezeichnet man die Hautalterung aufgrund der genetischen Veranlagung. Sie ist uns von Natur aus gegeben und läuft nach einem in den Genen festgeschriebenen Programm ab. Warum das so ist und welche genetischen Prozesse an der intrinsischen Alterung beteiligt sind, ist bisher noch nicht vollständig erforscht. Aber sowohl Hauttyp als auch ethnische Herkunft können den Alterungsprozess der Haut beeinflussen. So bekommen Menschen mit trockener oder sehr heller Haut oft deutlich schneller erste Fältchen. Eine gute Nachricht gibt es aber: Denn mittlerweile geht man davon aus, dass der genetische Anteil der Hautalterung nur rund 20 bis 30 Prozent ausmacht. Auf diesen Anteil kann man zwar kaum Einfluss nehmen, aber die restlichen 70 bis 80 Prozent lassen sich durchaus zum Guten beeinflussen.
  • Die extrinsische Hautalterung
    Die extrinsische Hautalterung ergibt sich aufgrund von äußeren Einflüssen und Lebensgewohnheiten. Diese Prozesse können wir so verändern, dass wir die natürliche Alterung der Haut entweder verlangsamen oder aber auch beschleunigen. Beschleunigen will sie wahrscheinlich so gut wie niemand, aber dennoch führt unser
    moderner Lebensstil oft dazu, dass wir vorzeitig altern. Folgende Dinge sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie lange jung aussehen wollen:

UV-STRAHLUNG
Einer der wichtigsten Faktoren, der die Hautalterung negativ beeinflusst, ist Sonnenstrahlung. Experten schätzen, dass bis zu 80 Prozent aller sichtbaren Haut-alterungsprozesse im Gesicht durch zu viel UV-Strahlung verursacht werden. Denn UV-Strahlen durchdringen die oberen Hautschichten und zerstören Zellen, die für das jugendliche Aussehen wichtig sind. Diese Schädigung durch die Sonne wird auch als Lichtalterung bezeichnet und ist auch meist ebenfalls der Grund für die Entstehung von Pigmentflecken. Deswegen wird die tägliche Verwendung eines Sonnenschutzes mit mindestens SPF 30 empfohlen.

NIKOTIN
Ja, es ist wahr! Zahlreiche Studien belegen, dass Rauchen zu verstärkter Faltenbildung führt. Schon nach 10 Jahren sehen Raucher deutlich älter aus als Nichtraucher. Denn Nikotin verengt unter anderem die Blutgefäße in den äußeren Schichten der Haut, was wiederum dazu führt, dass diese schlechter durchblutet und mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Falten und ein fahler Teint sind die Folge. Darum sollten Sie
versuchen, die Glimmstängel loszuwerden und so den Alterungsprozess Ihrer Haut wieder zu verlangsamen.

UNGESUNDE ERNÄHRUNG
Auch Naschkatzen altern früher. Denn durch zu viel Zucker entstehen unnatürliche Entzündungsprozesse, die das Kollagen unter der Haut angreifen. Durch Kollagen-Mangel wirkt die Haut trocken, rissig und faltig. Daher sollten Sie besser auf Süßigkeiten verzichten und stattdessen lieber zu Obst greifen. Gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse, aber auch Fisch, Nüsse und hochwertiges Getreide stecken voller Vitamine und Antioxidantien, die dafür sorgen, dass der Hautalterungs-prozess zusätzlich verlangsamt wird.

SCHLAFMANGEL
Stress und zu wenig Schlaf sind ebenfalls Faktoren, die die Hautalterung negativ beeinflussen. Denn in der Nacht erholt sich unsere Haut von den Strapazen des Tages, die Zellen regenerieren sich und der Hormonhaushalt wird innerlich ausbalanciert. Daher sind sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht notwendig, um den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Vermeiden Sie also Stress so gut es geht, entspannen Sie so oft wie möglich und lassen Sie sich Ihren Schönheitsschlaf nicht entgehen!

FALSCHE HAUTPFLEGE
Keine oder aber eine falsche Hautpflege kann den Alterungsprozess ebenfalls negativ beeinflussen. Trockene Haut sollte zum Beispiel mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden und bei fettiger Haut ist besonders auf gute Reinigung zu achten. Deswegen sollten Sie Ihren eigenen Hauttyp kennen und Ihre Pflegeprodukte bestmöglich darauf abstimmen. Denn eine gute Pflegeroutine wird Ihnen Ihre Haut mit länger frischem und
jungem Aussehen danken!

Im Gegensatz zu den gerade erwähnten No-Gos, die es zu vermeiden gilt, wirkt sich eine ausgewogene und gesunde Ernährung hingegen natürlich positiv auf den Hautalterungsprozess aus. Außerdem sollte man immer ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees trinken, damit die Kollagenfasern genug Feuchtigkeit speichern können. Sport und ein natürliches Raumklima straffen zudem die Hautfasern. Beherzigt man all diese Tipps, wird man möglichst lange strahlend, jung und frisch aussehen.

FOTO: Zinkevych | Bigstockphoto.com

Natürliches Putzen ohne Chemie

Back view of mature couple having fun while washing dishes in kitchen

Geht man heute in einen Supermarkt oder eine Drogerie, findet man eine schier unendlich scheinende Auswahl an Putzmitteln. Für jeden Raum, jede Oberfläche und jede Verschmutzung gibt es etwas Passendes. Badreiniger, Essigreiniger, Möbelreiniger, Stahlreiniger, Teppichreiniger, Polsterreiniger, Desinfektionsreiniger, Glaskeramikreiniger, Allzweckreiniger, WC-Reiniger, Maschinenreiniger und noch viele, viele mehr bilden eine riesige Putzmittel-Armee, die nur darauf wartet, Schmutz und Bakterien den Garaus zumachen. Ihre Waffen: Chemikalien, Farb- und Duftstoffe. Da stellt man sich doch die Frage: Ist das denn alles überhaupt notwendig? Braucht man tatsächlich zwanzig verschiedene Reinigungsmittel zuhause?

Die Antwort ist schlichtweg: Nein. Es gibt wie bei so vielem in der heutigen Zeit einfach auch bei den Reinigungsmitteln ein unglaubliches Überangebot. Die Ultra-Super-Multi-Power-Reinigungs-Alleskönner versprechen noch antibakterieller, noch streifenfreier und noch kraftvoller zu sein als das Konkurrenzprodukt im selben Regal. Doch in Wirklichkeit geht der Trend immer mehr in die genau entgegengesetzte Richtung: Natürlich leben und chemiefrei putzen.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geraten immer mehr in den Fokus der Gesellschaft und die Menschen wünschen sich in der Hektik des Alltags die Einfachheit zurück. Unsere Großeltern kamen doch auch ohne die komplizierten Nano-Wunder-Chemiebomben aus. Sie wussten, wie man simple, einfache und natürliche Mittel einsetzen kann, um das Haus sauber zu halten. Aus diesem Grund gibt es auch immer mehr Internetseiten, Blogs und Bücher, die zeigen, wie man den Haushalt auch ganz ohne Chemie bewältigen kann. Auch wir haben ein paar Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt:

EDELSTAHL
Edelstahlspülen lassen sich ganz einfach mit einer halben Kartoffel reinigen. Die Stärke in der Kartoffel ist ein tolles Reinigungsmittel und lässt den Stahl im Handumdrehen wieder wunderbar glänzen.

FENSTER PUTZEN
Schwarzer Tee und Zitrone sorgen für streifenfreie und saubere Fensterscheiben. Dazu einfach eine große Tasse schwarzen Tee aus drei Beuteln kochen, 10 Minuten ziehen
lassen und eine Zitrone hineinpressen. Diese Mischung in einen 10 Liter-Kübel mit warmem Wasser geben und mit einem fusselfreien Tuch die Scheiben reinigen.

ABFLUSS FREI
Verstopfte Abflüsse können ganz schön ärgerlich sein. Versuchen Sie es beim nächsten Mal einfach mal mit Backpulver bevor Sie zum Chemie-Rohr-Reiniger greifen. Dafür einfach das Backpulver in den Ausguss streuen, etwas Essig dazu geben und für ein paar Minuten einwirken lassen.

RAUMSPRAYS
Sie möchten, dass Ihr Haus frisch duftet? Warum gestalten Sie nicht Ihren eigenen Raumspray ganz nach Ihrem individuellen Geschmack? Zitronengräser, Ingwer, Blumen und Kräuter – sie alle duften wunderbar. Wie wäre es zum Beispiel hiermit: Ein paar Zweige Rosmarin und etwas Salbei gemeinsam mit einem Teelöffel Lavendelblüten in einem kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Danach 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend abkühlen lassen, in eine Sprühflasche füllen und schon ist er fertig, ihr absolut natürlicher Raumspray!

MÖBELPOLITUR
Olivenöl und Essig bilden den Grundbaustein für eine selbstgemachte Möbelpolitur. Dazu einfach 3 EL Olivenöl mit 180 ml Essig (für helles Holz weißen Essig und für dunkles Holz Apfelessig verwenden) mischen und noch 30 Tropfen Orangen- und/oder Pinienöl hinzufügen. Alles in eine Sprühflasche füllen und ihre Holzmöbel auffrischen. Beim ersten Mal aber eventuell an einer kleinen, nicht so auffälligen Stelle testen, ob Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

MIKROWELLE
Jeder kennt die Mühe mit eingetrockneten, eingebrannten Essensflecken in der Mikrowelle. Zum Reinigen einfach eine Schale Wasser mit dem Saft einer Zitrone in der Mikrowelle so lange erhitzen, bis das Wasser dampfend heiß ist. Bei geschlossener Türe für ein paar Minuten einwirken lassen und danach einfach mit einem feuchten Tuch auswischen, schon ist die Mikrowelle wieder für den nächsten Einsatz bereit.

WASCHPULVER
Alles was Sie benötigen: 1 Stück Naturseife, 250 g Natron, 250 g Waschsoda und 5 Tropfen Zitronen­ oder Orangenöl. Die Seife fein hacken und mit den übrigen Zutaten in der Küchenmaschine zu einem feinen Pulver mahlen. Ein bis drei Esslöffel zu jeder Waschmaschinenladung hinzugeben und schon ist die Wäsche strahlend sauber. Besonders gut für Allergiker geeignet!

TEPPICHREINIGER
250 ml weißen Essig mit 500 ml Wasser in eine Sprühflasche füllen. Noch 3 EL Meersalz und 20 Tropfen Eukalyptusöl hinzufügen. Die Flasche gut schütteln. Sie können den Teppich am besten abends damit einsprühen, über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag absaugen.

TEPPICHABDRÜCKE
Nach dem Verstellen von Möbeln bleiben oft Abdrücke auf dem Teppich zurück. Hier hilft ganz einfach ein Eiswürfel. Den Eiswürfel einfach auf die Druckstelle legen und über Nacht schmelzen lassen. Am Morgen mit einem Handtuch trocken rubbeln und die Abdrücke sollten verschwunden sein.

ALZWECKREINIGER
Ob Küche oder Bad, mit diesem Reiniger werden alle Oberflächen hygienisch rein und riechen herrlich. Die Schale einer Zitrusfrucht in ein Schraubglas geben und mit 50ml weißem Essig übergießen. Das Glas verschließen und 2 bis 4 Wochen ziehen lassen. Den Zitrus-Essig anschließend in eine Sprühflasche füllen und mit 50 ml Wasser aufgießen. Den fertigen Allzweckreiniger einfach auf die gewünschte Oberfläche aufsprühen und mit einem feuchten Tuch abwischen.

DUSCHVORHANG
Den Duschvorhang für eine halbe Stunde in kaltem Salzwasser einweichen. Danach den Vorhang ohne Abspülen des Salzes (das beugt schnellen Neuverschmutzungen vor) wieder aufhängen und schon strahlt der Duschvorhang wieder in neuem Glanz.

FARBIGES LEDER
Farbiges, feines Leder kann man sehr gut mit einem in Milch getränkten Lappen auffrischen. Anschließend mit einem wollenen Lappen nachpolieren und schon sieht das Leder so gut wie neu aus!

KLEBERESTE
Wer kennt das nicht? Etwas Neues gekauft, Etikett entfernt, aber die Klebereste wollen einfach nicht hinuntergehen. Hartnäckige Klebereste lassen sich einfach mit einem Speiseöl Ihrer Wahl entfernen. Einfach einreiben und mit einem Tuch die Klebespuren abrubbeln.

TAPETEN
Frische Fettflecken werden aus Tapeten entfernt, indem man ein Löschpapier darüberlegt und ganz vorsichtig mit einem mäßig warmen Bügeleisen darüber bügelt. Das Fett wird so vom Löschpapier aufgesogen und die Tapete wird wieder fleckenfrei.

KAFFEEMASCHINE
Kaffeemaschinen mit Essig oder Zitronensäure zu entkalken ist umweltfreundlicher als mit chemischen Mitteln. Die Hälfte durchlaufen lassen, dann für eine halbe Stunde abschalten, dann die zweite Hälfte fertig laufen lassen. Anschließend die Kaffeemaschine mit drei Durchläufen klarem Wasser spülen.

TOILETTE
Hartnäckige Kalkablagerungen und Urinstein sind lästig und nicht einfach zu entfernen. Hier hilft allerdings eine Kombination aus Natron oder Backpulver und Essig. Einfach ein bis zwei Tassen Essig in der Kloschüssel verteilen und anschließend drei Esslöffel Natron oder Backpulver hinzugeben und mit der Bürste verteilen. Eine Viertelstunde einwirken lassen und danach nochmals vor dem Spülen schrubben. Bei Bedarf kann man den Vorgang auch ein weiteres Mal wiederholen, falls die Flecken beim ersten Versuch nicht
sofort verschwunden sind.

SCHMUCK
Schmuckstücke aus Gold oder Silber können durch ein Bad in einer mit Aluminiumfolie ausgelegten Schüssel und einer heißen Wasser-Salz-Lösung gesäubert werden. Darin wird der Schmuck kurz eingeweicht. Unschöne Verfärbungen lösen sich auf diese Weise schnell und einfach. Hinterher genügt das Abspülen mit klarem Wasser und das Trocknen mit einem sehr weichen Tuch.

FLIESEN
Zahnpasta eignet sich nicht nur zum Zähneputzen. Nein, sie bringt auch alte und verschmutzte Fliesen wieder zum Glänzen. Reiben Sie dazu die stumpfen Badezimmerfliesen ganz einfach mit Zahncreme ein. Danach mit einem nassen Tuch abwaschen und die Fliesen erstrahlen in neuem Glanz.

BACKOFEN
Das Backrohr ist oft besonders schwierig zu reinigen. Auch hier eignet sich eine selbstangerührte Paste aus Natron und Wasser am besten. Einfach die Innenseiten des Ofens einreiben und über Nacht einwirken lassen. Danach mit einem feuchten Tuch auswischen.

FOTO: LightField Studios | Bigstockphoto.com

Was sind Superfoods?

Superfoods sind gerade in aller Munde. Diese Lebensmittel, die gerade verstärkt den Weg in die Supermarktregale finden, haben eine überdurchschnittlich große Menge eines oder mehrerer Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffe. Superfoods sind oft (aber nicht nur) Gemüse oder Früchte und werden am besten naturbelassen und aus Bio-Erzeugung gegessen. Sie kommen teilweise aus fernen Ländern, aber es gibt auch heimische Produkte, die zu den Ultra-Foods zählen. Genaue Richtlinien, was ein Lebensmittel zu einem Super-Nahrungsmittel macht, gibt es allerdings nicht. Eine Auswahl an sogenannten Superfoods und den ihnen nachgesagten Wirkungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

ACAI
Die Acai-Beere ist besonders reich an Antioxidantien,
bekämpft Krebs und fördert die Stammzellenbildung.

ACEROLA
enthält Provitamin A, Vitamin B1, B2, B5, Niacin, Eiweiß, Magnesium, Phospor, Kalzium und Unmengen an Vitamin C.

ALOE VERA
Aloe Vera enthält zahlreiche Vitamine, Mineralien, Antioxidantien,
Aminosäuren, Enzyme & Polysacharide.

ARONIA
Die Aronia-Beere sieht aus wie eine Heidelbeere
und ist reich an Vitamin B, sowie an Mineralien & Antioxidantien.

AVOCADO
Avocado verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme,
Osteoporose, Krebs und diverse Entzündungen.

BROKKOLI
Brokkoli ist reich an Vitamin C sowie Mineral- & Ballaststoffen
wie Kalzium, Mangan, Eisen, Magnesium und Zink.

CHIA-SAMEN
Chia-Samen haben einen hohen Ballaststoffgehalt,
wertvolle Omega-3-Fettsäuren und hochwertiges Protein.

CHLORELLA
Chlorella-Algen sind Mikroalgen, die reich an Chlorophyll sind,
was wiederum die Wundheilung verbessern soll.

GOJIBEERE
Gojibeeeren haben einen außergewöhnlich hohen Vitamin-
und Mineraliengehalt und sind reich an Antioxidantien. 

GRANATAPFEL
Der Granatapfel enthält viel Vitamin C und K, sowie Kalium & Folsäure.
Er soll unter anderem krebshemmend wirken.

HANFSAMEN
Mit 33 bis 37% vollverdaulichem Eiweiß sind rohe Hanfsamen
eine der besten Quellen für vollwertiges Protein.

HEIDELBEEREN
sind voller Anthocyane, die dabei helfen freie Radikale abzuwehren.
Die kleinen Beeren sollen ebenfalls Krebs vorbeugen.

HONIG
Honig in rohem und ungefiltertem Zustand ist reich an Mineralien,
Antioxidantien, Probiotika und Enzymen.

INGWER
Ingwer wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Außerdem hilft er gegen Übelkeit und beruhigt den Magen.

KAKAO
Rohe Kakaobohnen enthalten hohe Mengen an Eiweiß, Eisen,
Zink, Kupfer, Omega-6-Fettsäuren und Magnesium.

KOKOSNUSS
Die Kokosnuss besitzt viele gesunde Fettsäuren. Zudem liefert sie
Eiweiß, Fruchtzucker, Mineralien und Vitamine.

KÜRBISKERNE
Kürbiskerne enthalten viele Mineralstoffe wie Zink & Magnesium
und wirken positiv auf Harnwege, Blase und Prostata.

KURKUMA
Das im Gewürz enthaltene Curmin wirkt entzündungshemmend
und antioxidativ und soll auch Krebs vorbeugen.

MANDELN
enthalten ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und
eine Menge Vitalstoffe, wie Magnesium, Calcium & Vitamin B.

MORINGA
Moringa enthält essenzielle Vitamine, Antioxidantien und Aminosäuren,
die der Körper nicht selbst herstellen kann.

OREGANO
Das Kraut ist reich an Vitaminen, enthält viele ätherische Öle,
Bitter- und Gerbstoffe sowie Ballast- und Mineralstoffe.

PAPAYA
schützt vor bakteriellen Infektionen und hilft bei der Regeneration
der Leber sowie bei Magen-Darm-Beschwerden.

PHYSALIS
Physalis (auch Andenbeeren) sind reich an Eisen, Beta-Carotin
und haben einen hohen Gehalt an Provitamin C.

SAUERKRAUT
Rohes Sauerkraut bietet jede Menge probiotischer Kulturen.
Diese wirken sich positiv auf das Verdauungssystem aus.

SHIITAKE
Shiitake-Pilze stärken das Immunsystem und bekämpfen
Bakterien, Viren und angeblich sogar Tumorzellen.

SPIRULINA
enthalten Nährstoffe wie Chlorophyll, Proteine, Vitamine,
Mineralstoffe, Polysaccharide & Antioxidantien.

TRAUBENKERNE
Traubenkernextrakt hilft bei Hautproblemen, Allergien
und chronischen Entzündungen.

HAAN, der umweltfreundliche Hand Sanitizer

Sich selbst schützen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Das geht mit dem Hand Sanitizer, der sich nicht nur um Gesundheit und Pflege, sondern auch um Nachhaltigkeit kümmert. HAAN ist ein junges Unternehmen, das sich vor allem dem Kampf um die globale Wasserkrise widmet. Die 30 Milliliter eines jeden HAAN Hand Sanitizer werden in 134 Liter sauberes Trinkwasser in Afrika umgewandelt.

HAAN ist Teil einer neuen Bewegung von Firmen, die eine bessere Zukunft für den Planeten und die Menschheit gestalten wollen. Sie sind nicht ausschließlich wirtschaftlich orientiert, sondern verstehen sich als Teil der Lösung.

Ihr Commitment definiert ein soziales Engagement in einer veralteten Industrie, welche die Belange der Menschen vernachlässigt. Auf der einen Seite erfinden sie persönliche Hygieneartikel mit einem hohen Anspruch an Design und Innovation neu, auf der anderen Seite initiieren sie einen gesellschaftlichen Wandel in Entwicklungsländern. Ihr Claim „Turning care around“ erinnert an die beiden wichtigen Seiten der Medaille, Wirtschaftswachstum und gesellschaftliche Verantwortung.

Ready to change: HAAN ist als Unternehmen mit einem hohen Bewusstsein für soziale Verantwortung konzipiert. Der Fokus liegt auf dem Bewusstsein für die Wasserkrise und deren Bekämpfung.

Ready to care: HAAN entwickelt und vermarktet persönliche Hygieneprodukte mit dem Anspruch etablierte Kategorien neu zu denken und eine einzigartige DNA zu erreichen.

Die jungen Gründer aus Barcelona
Eric Armengou und Hugo Rovira kommen beide aus der Fashion Branche und waren dort lange als Distributor im Shoe & Accessoires Bereich in Portugal und Spanien tätig. 2018, bei einem Lunch Meeting in Barcelona, kamen sie auf die Idee den Konsummarkt zu verändern, indem sie ein Businessmodell entwickelten, das nicht nur ökonomische Vorteile bringt, sondern auch eine soziale Verantwortung trägt.

Obwohl 70% unseres Planeten von Wasser bedeckt ist – sind nur 3% davon frisches Trinkwasser. Sauberes Wasser zählt somit zu einem Luxusgut und 40% der Weltbevölkerung hat kaum Zugang zu sauberem Wasser und lebt unter einem unzureichendem Gesundheitssystem. Durch den Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung wird das Problem wachsen und es ist höchste Zeit, dem entgegen zu wirken.

Mit seinem Fokus auf die weltweite Wasserkrise versucht HAAN durch soziale Projekte und weniger Wasserverbrauch die Konsumbranche zu verändern und die Menschen zu einem Umdenken aufzufordern. 20% des Profits gehen an Wasserprojekte in Afrika.

HAAN und COVID-19
Gerade durch die derzeitige, weltweite Pandemie verbrauchen wir durch das häufige Händewaschen mehr Wasser als normalerweise. Vor allem in ärmeren Ländern haben Menschen oft keinen Zugang zu sauberem Wasser und können es sich schlichtweg nicht leisten, sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen. Da es aber gerade jetzt wichtig ist, sich häufig die Hände zu desinfizieren, sind die HAAN Hand Sanitizer die ideale Alternative, um Wasser zu sparen und trotzdem Keime und bestimmte Viren (wie z.B.: Corona, Influenza und weitere) fernzuhalten.

HAAN ist in 5 Duftsorten (Citrus Noon, Sunset Fleur, Dew of Dawn, Morning Glory und Wood Night) bei Douglas, Müller, Kastner&Öhler und Zalando erhältlich.
Einzelpreis: € 5,90 | 3er-Set-Preis: € 17,70 | 5er-Set-Preis: € 29,50

FOTOS: HAAN

Kluge Uhren

Egal ob Smartwatch, Multi-Sportuhr oder Fitnesstracker – es gibt eine Vielzahl an technischen Gadgets, die die klassische Armbanduhr ersetzen. Wurden die sogenannten Wearables am Anfang als unnötige Spielerei abgestempelt, finden sie aber immer mehr Zuspruch und freuen sich über stetig wachsende Nachfrage. Denn die kleinen Helferlein sind tatsächlich super praktisch und können mit ihren detaillierten Informationen sogar dabei helfen, ein gesünderes und aktiveres Leben zu führen.

Die Smartwatch
Smartwatches gibt es schon eine ganze Weile und die klugen Uhren bekommen immer neue Funktionen. Sie sind vielseitige, kleine Computer, die auf das Handgelenk passen. Fast alle Smartwatches verfügen über Sensoren und Aktuatoren (wie z.B. eine Vibrationsfunktion) und lassen sich mit Laptops, Computern und vor allem Smartphones verbinden.

So haben Sie auch Zugriff auf viele Funktionen Ihres Handys und können Nachrichten und E-mails lesen, Anrufe tätigen oder Ihre Termine koordinieren. Sie können aber auch Musik abspielen, das aktuelle Wetter verfolgen und sich von A nach B navigieren lassen. Da viele Smartwatches dank SIM-Karte und GPS-Sensor bereits vollkommen autark arbeiten, braucht man sein Handy aber nicht unbedingt und kann es getrost auch mal zu Hause liegen lassen.

Smartwatches haben zwar viele Funktionen, die Fitnesstracker und Multi-Sportuhren ebenfalls haben, sind aber durch ihr Design oft alltagstauglicher und können auch bei der Arbeit oder bei schicken Feiern getragen werden. Ob man dabei das moderne Design einer offensichtlichen Smartwatch bevorzugt oder es lieber hat, wenn die Smartwatch wie eine traditionelle, klassische und mechanische Armbanduhr aussieht, ist dabei reine Geschmackssache.

Seine Gesundheit im Blick behalten kann man aber mit Smartwatches ebenso wie mit Fitnessarmbändern. Die Apple Watch Series 5 hat sogar einen neuen elektrischen Herzsensor, mit dem man ein EKG messen kann.

Der Fitnesstracker
Er ist meist kleiner, hat üblicherweise ein Silikonarmband und eignet sich perfekt für sportliche Aktivitäten. Egal ob beim Joggen, Radfahren oder im Fitnessstudio – die Fitnessarmbänder sind immer mit am Start. Da die meisten Modelle auch wasserfest sind, kann man sie sogar zum Schwimmen oder unter die Dusche mitnehmen.

Die wichtigsten Funktionen der Fitnesstracker sind der Schrittzähler, die Pulsmessung und die Schlafanalyse. Gerade bei hauptsächlich sitzender Tätigkeit wird man vom Fitnesstracker daran erinnert, sich zu bewegen und so das empfohlene Mindestbewegungsziel von 10.000 Schritten pro Tag einzuhalten. Die Pulsmessung ist vor allem beim Sport sehr praktisch und hilft dabei die
eigene Performance zu überwachen.

Relativ neu ist die Schlafanalyse. Da genügend und guter Schlaf ein großer Faktor bei der Gesundheit ist, kann es hilfreich sein, seine Schlafgewohnheiten im Auge zu behalten. Daher messen die neuen Fitnessarmbänder die leichten, tiefen und REM-Schlafphasen und zeichnen nicht nur auf, wie viel man schläft, sondern messen auch die Qualität des Schlafes. Die vivosmart® 4 von Garmin misst darüber hinaus sogar die Sauerstoffsättigung und liefert damit auch Daten zu Ihrem Blutsauerstoff während des Schlafens.

Die Sportuhr
Ambitionierte Sportler wie Läufer, Wanderer oder Mountainbiker benötigen oft mehr Funktionen als einfache Fitnesstracker bieten. Multi-Sportuhren haben zahlreiche Programme um die verschiedensten Sport-arten zu tracken. Sie zeichnen das Workout auf und bieten ausführliche Werte, wie etwa die Trainingsbelastung, die Fitnessfortschritte oder die empfohlene Erholungsdauer an. Sie verfügen meistens auch über GPS und haben ein Navi integriert. Schrittzähler und Pulsmesser sind natürlich ebenfalls obligatorisch. Manche Multi-Sportuhren haben sogar ein Barometer, das die Höhenmeter registriert und aufzeichnet.

FOTO: Garmin Deutschland GmbH

Schön im Schlaf

Peaceful beautiful mature woman sleeping in bed in the morning close up, relaxed older female with closed eyes lying on soft pillow top view, resting in bedroom, enjoying fresh bedclothes

Schlaf bedeutet Regeneration. Eine ordentliche Portion Schlaf lässt uns gesünder, jünger und schöner aussehen. Nicht nur, dass Schlafmangel bekanntlich negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, kann man uns schlaflose Nächte ganz oft vom Gesicht ablesen. Die Haut wirkt fahl, trocken und einfach … müde.

Während sich unser Geist und Körper in der Nacht erholt, braucht auch ein ganz besonderes Organ dringend eine Auszeit: Unsere Haut. Sie ist den ganzen Tag lang externen Einflüssen ausgesetzt und muss Sonne, Wind, Hitze oder Kälte standhalten. Dazu kommen im Winter noch trockene Raumluft und schädliches, blaues Licht von diversen Computer- und Handybildschirmen. Kein Wunder also, wenn auch die Haut in der Nacht mal so richtig durchatmen will.

Beauty-Programm
Der Abend eignet sich nicht nur besonders gut um die Seele baumeln zu lassen, sondern auch um unserer Haut etwas Entspannung zu gönnen. Jetzt ist ein kleines Beauty-Programm einfach perfekt. Ein sanftes Peeling, eine pflegende Gesichtsmaske, ein entspannendes Bad und ein bisschen Extra-Pflege wird abends besonders gut von der Haut aufgenommen. Der ideale Start in eine erholsame Nacht.

Leichte Kost
Ein schweres Abendessen belastet unseren Körper und behindert ihn bei der nächtlichen Regeneration. Aus diesem Grund sollten wir abends eher zu leichter Kost mit Proteinen (z.B. Fisch, Ei, Tofu) und Gemüse greifen und die Finger von Kohlehydraten und Fett lassen. Außerdem wird empfohlen, möglichst drei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr zu essen, damit sich der Organismus optimal erholen kann.

Gründliche Reinigung
Unser Alltag ist oft stressig und am Abend ist man einfach nur froh ins Bett zu fallen. Dabei darf man eines nicht vergessen: Die Hautreinigung! Gerade Frauen neigen nach einem langen Tag dazu, es mit dem Abschminken nicht allzu ernst zu nehmen und verschieben es ab und an auch mal auf den nächsten Morgen. Aber tatsächlich ist Nicht-Abschminken eine große Hautpflege-Sünde, die oftmals mit Unreinheiten und irritierter Haut bestraft wird. Also so müde wir auch sind, wir sollten doch zusehen, dass wir unsere Haut von all dem Make-up, Schmutz, Staub und Talg des Tages befreien.

Für die Reinigung eignen sich milde Mittel wie das gerade angesagte Mizellenwasser oder ein sanfter Reinigungsschaum. Nach dem Waschen hilft ein Tonikum die Haut von den allerletzten Rückständen zu befreien und das Hautbild zu klären und feiner zu machen.

Gesichtspflege
Viele Menschen verwenden immerhin morgens eine gute Gesichtspflege, die die Haut den ganzen Tag lang mit Feuchtigkeit und wertvollen Inhaltsstoffen versorgt. Doch nachts wird die Haut oft vernachlässigt. Gerade bei den Männern hält sich das Interesse an Nachtcremes noch oft im Zaum und wird als unnötiger Schnickschnack angesehen. Dabei kann unsere Haut gerade während des Schlafens zusätzliche Unterstützung brauchen, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen und effektiv neue Zellen zu bilden.

Besonders zu Empfehlen sind Nachtcremes und Seren, die den Regenerationsprozess ankurbeln und die Haut mit Feuchtigkeit und hochwertigen Wirkstoffen versorgen. Hier sollte man die Pflege an die Bedürfnisse der eigenen Haut anpassen und gerne auch ausprobieren, was ihr besonders gut tut. Aber fast alle Nachtcremes beinhalten regenerierende Inhaltsstoffe, die die Zellerneuerung anregen und diverse Stoffwechselvorgänge aktivieren. Für die dünne und empfindliche Haut um die Augen eignen sich am besten eigens entwickelte Augencremen, die sanft sind und zusätzlich oft auch noch abschwellend wirken. Mit der richtigen Unterstützung kann sich die Haut über Nacht gut erholen und wir wachen gut erholt und strahlend schön am nächsten Morgen auf.

Ganzheitliche Pflege
Den Rest unseres Körpers dürfen wir aber bei unserem abendlichen Pflegeritual natürlich auch nicht vergessen! Eine geeignete Bodylotion oder reichhaltige Bodybutter versorgt die Haut nach dem Baden oder Duschen mit ausreichend Feuchtigkeit und macht sie über Nacht zart und geschmeidig.

Unsere Füße brauchen auch besondere Zuwendung, denn gerade jetzt, wenn die Temperaturen wieder steigen, kommt die Zeit von offenen FlipFlops und Sandalen. Da wollen wir natürlich mit schön gepflegten Füßen punkten. Ein abendliches Fußbad hilft müde und geschwollene Beine zu beruhigen. Danach ist die beste Zeit für ein Peeling, um Hornhaut und abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Für eine Extra-Portion Pflege verwenden wir eine dicke Schicht Fußbutter und ziehen dann über Nacht Baumwollsocken an.

Auch unsere Hände werden während das Tages extrem strapaziert. Um ihnen ausreichend Regeneration zu ermöglichen, kann man die Nägel abends mit Nagelöl einstreichen und eine Handmaske (gibt es jetzt schon praktisch im Handschuh-Format) verwenden. Oder man macht es wie mit den Füßen und cremt die Hände mit einer ordentlichen Schicht Handcreme ein und verwendet danach Baumwoll-Handschuhe zum Schlafen.

Schlafumgebung
Für die bestmögliche Erholung sollte unsere Kern-körpertemperatur sinken. Das geht am besten, wenn das Schlafzimmer eine Raumtemperatur von zirka 17 bis 19 Grad und man eine leichte Bettdecke hat.

Fernseher, Laptops und Smartphones sollte man am besten komplett aus dem Schlafzimmer verbannen. Es wird überhaupt empfohlen, zwei Stunden vor dem Zubettgehen blaues Licht von Bildschirmen zu vermeiden, da ansonsten die Melatonin-Bildung eingeschränkt wird. Greifen Sie daher doch besser zu einem guten Buch oder einem interessanten Magazin als Nachtlektüre!

Raue Kissenüberzüge können die zarte Gesichtshaut während des Schlafes irritieren, ganz besonders, wenn man Seiten- oder Bauchschläfer ist. Die beste Waffe gegen Knitterfalten am Morgen: Ein Seidenkissen!

FOTO: fizkes | stock.adobe.com

Altersgerechte Mode?

happy senior woman in jacket and sunglasses with shopping bags and coffee, isolated on grey

Ist der Rock zu kurz für mein Alter? Oder der Anzug zu sportlich? Natürlich gibt es keine „altersgerechte“ Kleidung! Niemand kann Ihnen sagen, dass Sie zu alt sind, um das zu tragen, was Ihnen gefällt. Bei den aktuellen Modetrends gibt es so viele verschiedene Stylingmöglichkeiten, dass für jeden etwas dabei ist. Und das Schöne ist, dass es heutzutage kaum noch strenge Dresscodes oder Richtlinien gibt, was wer in welchem Alter tragen kann und was nicht.

Gleichzeitig schafft diese Freiheit im Bezug auf Mode bei manchen Menschen aber auch Unsicherheit. Sieht das denn altbacken aus? Oder wirkt dieses Outfit zu gewollt jugendlich? Gerade, wenn man bei der Kleidung nicht sehr experimentierfreudig ist oder Angst hat sich zu blamieren, greift man dann oft doch wieder zu denselben altbewährten, aber leider auch oft langweiligen Sachen. Und das, obwohl man wirklich gerne mal
etwas Neues ausprobieren und sich vielleicht stilistisch ein wenig neu erfinden möchte.

DIE RICHTIGE PASSFORM
Altersgerechte Mode gibt es nicht, haben wir festgestellt. Was es allerdings schon gibt, sind Kleidungsstücke, die einfach nicht richtig sitzen oder die falsche Größe haben. Ein gutes Beispiel ist der Herrenanzug. Manche Männer kaufen ihren Anzug gerne eine Nummer größer, weil es bequemer ist und man(n) der Meinung ist, dass es vielleicht auch noch das Bäuchlein ein klein wenig kaschiert. Aber tatsächlich wirkt ein erwachsener Mann in einem zu großen Sakko oft verloren und gleichzeitig auch älter. Jeans sind ein anderes gutes Beispiel für ein Kleidungsstück, mit dem so manche Menschen Schwierigkeiten haben. Nur weil man noch in die Jeans von vor 10 Jahren passt, heißt es nicht, dass sie auch immer noch gut sitzt. Wichtig ist, dass das Kleidungsstück zu ihrem Körper passt. Und wenn Sie etwas finden, dass Ihnen gefällt, aber nicht hundertprozentig sitzt, dann scheuen Sie sich nicht, es zu einem Schneider zu bringen und auf Ihre Bedürfnisse ändern zu lassen. Denn diese oft nur kleinen Änderungen verändern den ganzen Look.

SICH NICHT VERSTECKEN
Viele Menschen kaufen übergroße Pullis und T-Shirts, um ihre Problemzonen hinter möglichst viel Stoff zu verstecken. Das gelingt aber leider nur selten. Denn ein zu großes Outfit lässt einen kastig und breiter erscheinen als man tatsächlich ist. Wichtig ist es, die Körperstellen, auf die Sie stolz sind, zu betonen. Haben Sie eine schmale Taille? Dann setzen Sie sie doch mit einem auffälligen Gürtel in Szene! Sie haben tolle Beine? Dann greifen Sie zu schmalen oder kurzen Hosen und Röcken. Man darf sich nicht immer nur auf seine vermeintlichen Problemzonen versteifen, sondern sollte sich stattdessen besser auf seine Vorzüge konzentrieren. Denn so macht Mode gleich viel mehr Spaß!

MEINE FARBEN
Ein Standard-Ratschlag aus früheren Zeiten war, sich im Alter lieber an gedeckte Farben zu halten. Diese Einstellung ist zum Glück schon lange vorbei! Ihnen stehen alle Farben des Regenbogens zur Verfügung! Sieht man sich prominente Vorbilder wie die 99-jährige Iris Apfel mit ihren bunten und auffälligen Outfits an, dann erkennt man, dass Farben und Alter absolut nichts miteinander zu tun haben. Das einzig Wichtige, was man bei der Farbauswahl beachten muss, ist, dass man weiß, welcher Farbtyp man ist und ein Gespür dafür bekommt, welche Farbtöne einem schmeicheln und welche einen eher blass und müde aussehen lassen. Aber ansonsten greifen Sie ruhig zu knalligen, starken Farben, denn sie vermitteln Selbstbewusstsein und lassen einen junggeblieben wirken. Darüber hinaus verwandeln geschickt eingesetzte Farbakzente ein eigentlich langweiliges Outfit im Handumdrehen in einen absoluten Hingucker. So kann man zum Beispiel eine einfache Jeans und ein weißes Shirt mit rotem Lippenstift und einem roten Pumps kombinieren und schon hat man ein stylisches Outfit ohne großen Aufwand.

ACHTUNG MUSTER
Bei klassischen Mustern wie Hahnentritt oder Tweed muss man ein bisschen aufpassen, denn kombiniert man sie nicht richtig, dann können sie schnell altbacken wirken. Eine Tweedjacke in Kombination mit einer Perlenkette schafft zum Beispiel ein Outfit, das ganz leicht konservativ und streng erscheinen kann. Daher sollte man solch klassische Kleidungsstücke immer mit sehr modernen Schnitten und einfärbigen Teilen kombinieren. Dann kann auch nichts schief gehen und die Klassiker dürfen auch weiterhin im Kleiderschrank bleiben.

ACCESSOIRES
Schon Coco Chanel sagte: „Bevor du das Haus verlässt, schau in den Spiegel und lege ein Accessoire ab.“ Sie hatte damals recht und sie hat es noch heute. Zu viele Schmuckstücke lassen einen schnell billig aussehen, oder man bekommt den Eindruck, dass man zu sehr versucht, etwas zu sein, das man nicht ist. Daher sollte man sich besser nicht wie einen Christbaum schmücken. Und auch bei den Accessoires gilt: Trägt man Vintage-Sachen, dann sollte man sich auf ein oder zwei IT-Pieces konzentrieren und das restliche Outfit möglichst modern gestalten.

JUNGE MARKEN
Viele Menschen haben Angst, sogenannte „junge“ Marken zu tragen. Da kommt dann wohl doch das kleine Teufelchen zum Vorschein, das einem ins Ohr flüstert: „Dafür bist du doch zu alt!“ Aber hören Sie nicht auf die Stimme. Ich bin der Meinung, dass man in jedem Geschäft irgendetwas finden kann, was zum eigenen Stil passt. Dadurch, dass man sich nicht von Vorurteilen leiten lässt, sondern auch mal in Geschäfte geht, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen, kann man sehr leicht neue Inspiration finden. Und Sie müssen ja nicht ausgerechnet das T-Shirt mit dem Hello Kitty-Aufdruck kaufen. Außer Sie haben Freude daran – dann kaufen Sie es doch bitte und tragen es mit Stolz!

FOTO: LIGHTFIELD STUDIOS | stock.adobe.com

Zero Waste

Haben Sie schon von der Zero Waste-Bewegung gehört? Sie ist eine logische Folge des Nachhaltigkeitstrends, der sich über die letzten Jahre entwickelt hat. Das Umweltbewusstsein wird immer größer und die Menschen fragen sich, was sie tun können, um ihren eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Kein Wunder also, dass einem die Unmengen an Verpackungen, Plastik und Müll, die sich im Alltag ansammeln, negativ auffallen. Wussten Sie denn, dass der Durchschnitts-Österreicher 570 kg Hausmüll im Jahr verursacht? Damit spielen wir ganz oben mit, in der Liga der größten Müllverursacher der EU. Und genau hier setzt die Zero Waste-Bewegung an. Dabei versucht man, so wenig Müll (vor allem Plastikmüll) wie nur möglich zu produzieren. Probiert man das erstmal ein paar Tage aus, wird einem erst so richtig bewusst, wo überall in unserem täglichen Leben ganz unbemerkt Müll anfällt.

Um den Einstieg in das Zero Waste-Leben einfacher zu gestalten, gibt es die fünf R‘s, die einem als Leitfaden zur Müllreduzierung dienen können. Die fünf Buchstaben stehen für: Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot. Diese Punkt sollte man sich am besten in genau dieser Reihenfolge überlegen.

REFUSE
Refuse bedeutet ablehnen oder verweigern. Den meisten Müll sparen wir ein, wenn wir ihn erst gar nicht kaufen oder von sonst wo nach Hause schleppen. In Plastik verschweißtes Obst und Gemüse? Nein, danke! Oder kostenlose Werbekugelschreiber? Sind wir mal ehrlich, wie viele „Kulis“ kugeln denn bei Ihnen zuhause in irgendwelchen Schubladen herum – brauchen Sie wirklich noch einen weiteren? Also nein danke! Vermeiden kann man Müll am besten, indem man auf regionalen Märkten, in ausgewählten Gemüseläden oder im Bio-Supermarkt einkauft. Aber auch andere kleine Ideen – wie zum Beispiel, dass man Visitenkarten nicht mehr annimmt, sondern einfach abfotografiert – machen in Summe einen großen Unterschied.

REDUCE
Reduziert werden soll hier natürlich der Müll. Daher sollte man sich wirklich vor der Anschaffung überlegen, ob man das gewünschte Produkt auch tatsächlich braucht. Oder vielleicht kommt man ja auch mit weniger Dingen im Leben aus. Es ist also auch eine Aufforderung, das eigene Leben und den eigenen Haushalt zu entrümpeln. Dabei soll man aber natürlich nicht einfach alles wegwerfen. Man sollte sich stattdessen mit seinen Habseligkeiten auseinandersetzen. Überlegen, was man wirklich braucht, wofür es eventuell eine andere Verwendung gibt oder ob vielleicht jemand anderes an dem Produkt, das bei einem seit Jahren einfach nur herumliegt, Freude haben könnte. Und so befreit man sich nach und nach von unnötigem Ballast und startet in ein minimalistisches Leben.

REUSE
Beim Wiederverwenden muss man sich erstmal darüber im Klaren sein, was man noch reparieren oder anders nutzen kann und welche Einwegprodukte man denn überhaupt verwendet. Gar nicht so viele, meinen Sie? Wie sieht es denn zum Beispiel mit Kosmetiktüchern, Wattepads, Zahnstochern, Einwegflaschen, Kaffeekapseln, Teebeuteln aus? Alle diese Dinge werden ein einziges Mal verwendet, nur um dann weggeworfen zu werden. Und das ist nur eine klitzekleine Auswahl von Dingen, die wir alle fast täglich verwenden. Dabei lassen sich viele Sachen tatsächlich ganz leicht gegen wiederverwendbare, umweltschonendere Alternativen austauschen. So ersetzen hübsche Stofftaschen Plastiksackerl, wiederbefüllbare Trinkflaschen herkömmliche Plastikflaschen und Essigessenz ersetzt gleich eine ganze Reihe an chemischen Reinigungsmitteln. Hier sind Bücher und das Internet (wie www.zerowasteaustria.at) tolle Inspirationsquellen.

RECYCLE
Alles, was man nicht ablehnen, vermeiden, wiederverwenden oder reparieren kann und doch noch an Müll anfällt, muss ordentlich entsorgt und recycelt werden.

ROT
Nein, nicht die Farbe – mit „rot“ ist „verrotten“ gemeint. Beim Kompostieren wird aus Küchenabfällen wertvoller Humus, den man im Garten oder auf dem Balkon einsetzen kann. Das funktioniert ganz klassisch mit einem Komposthaufen im Garten oder aber mit einer Wurmkiste, die eignet sich auch für Balkone und Wohnungen.

Wenn jeder von uns versucht, zumindest weniger Müll zu verursachen, wäre das schon ein großer Fortschritt und würde dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten. Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam tatsächlich die Industrie davon zu überzeugen, dass der ganze Plastik- und Verpackungsmüll nicht notwendig ist. Denn wenn wir solche Müllmonster nicht mehr kaufen, dann sind die Unternehmen dazu gezwungen, sich eine Alternative einfallen zu lassen und vielleicht machen wir so einen Schritt in die richtige Richtung.

FOTO: Natalia Klenova | stock.adobe.com

Nova Scotia

Lebenslust pur ist zu spüren. Zweimal hat Halifax großes Unglück überstanden. Leuchttürme weisen noch heute den Weg. Die Rum-Schmuggler sind Geschichte. Mittlerweile finden Sie dort Vogelscheuchen und Tidal Bay, den besten Wein Kanadas. Ein Reisebericht von Karl Kaltenegger

Was Halifax auf den ersten Blick so sympathisch macht, ist die Tatsache, dass Sie als Besucher fast alles fußläufig erreichen können. Aushängeschild ist die Hafengegend mit dem Boardwalk, der sich über mehr als drei Kilometer zieht, mit kleinen Geschäften, Kneipen und Museen. Auch Lagerhäuser gehören von jeher dazu. Die sogenannten „Historic Properties” sind Speicher aus der Zeit der Piraten und Seeräuber, als Rum, Stockfisch und Getreide eingelagert wurde. Die lang gezogenen Backstein- und Holzgebäude zählen zu den ältesten Depots Kanadas.

Das Meer hat hier schon immer eine große Rolle gespielt. Der Hafen von Halifax beherbergt einen der weltweit größten und tiefsten eisfreien Häfen. Wenn Sie sich ganz bequem einen Überblick über die 432.000 Einwohner zählende Stadt schaffen wollen, dann gehen Sie am besten auf die Harbour Hopper Tour. Dabei fahren Sie erst durch die City, vorbei am markanten, achteckigen Uhrturm, der Old Town Clock, hinauf zur sternförmigen Zitadelle Fort George aus den 1850er Jahren. Dort stehen junge Männer, stilecht in historische Uniformen gewandet. Später wird die Reise im Wasser fortgesetzt. Sie sitzen nämlich in einem kriegserprobten, grünblauen Amphibienfahrzeug und haben so einen wunderbaren Panoramablick auf die Hafenviertel. Dazu erzählt Fahrer Robert die Geschichten der Stadt.

Halifax ist Ort zweier großer Tragödien

Eine dieser Geschichten ist wohl der Untergang der Titanic vor Neufundland im Jahr 1912 und wie sie die Stadt geprägt hat. Halifax war der nächstgelegene größere Hafen,
also fuhren von hier aus die Rettungsboote zum Unglücksort.

Als die Retter ankamen, lag das „unsinkbare“ Schiff schon längst mit Mann und Maus auf dem Meeresgrund. Viele Tote wurden an Land gebracht. Ihre sterblichen Überreste ruhen auf den Friedhöfen von Halifax. Das Maritime Museum Of The Atlantic ist, unter anderem, dieser Tragödie gewidmet. Ein zweites Ereignis hat sich ebenfalls in das Gedächtnis der Stadt eingeprägt. Die Halifax-Explosion von 1917, die große Teile der Halbinsel verwüstete. Dabei stieß ein französisches Munition-Schiff mit einem belgischen Versorger im Hafen zusammen. Daraus resultierte eine der größten, nichtnuklearen Explosionen der Menschheitsgeschichte. Ein riesiger Feuerball, eine Flut- und eine Druckwelle waren die Folge, sodass ein Großteil der Stadt in Schutt und Asche lag.

Nach den spannenden Geschichten von Robert kommen wir zurück in den Alltagstrubel am Hafen. Halifax ist mit seinen mehr als 30.000 Studenten, die an sechs Universitäten studieren, und mit einem der größten Angebote an Bars, Bistrots und Restaurants in Kanada, eine Stadt des Feierns. Sie stolpern dort über zahlreiche Pubs mit Live-Musik und es hat sich eine gefragte Craft Bier-Szene etabliert. An der Waterfront liegt das „Warehouse Restaurant“. Einstmals Lagerstätte, bietet es heute ein tolles Angebot an fangfrischen Austern, Jakobsmuscheln, Hummer und delikatem Fisch.

Ganz relaxed zu Kanadas berühmtesten Leuchtturm

Es ist ziemlich entspannend als Autofahrer auf Nova Scotias gut ausgebauten Fernstraßen unterwegs zu sein. Es herrscht dort wesentlich weniger Verkehr als bei uns. Die Entfernungen sind in Kilometer angegeben, der Wetterbericht im Radio gibt die Temperaturen in Grad Celsius an. Neuschottland ist die Europa nächstgelegene See-Provinz Kanadas, bestehend aus der Halbinsel Nova Scotia, zuzüglich Cape Breton-Island. Mit nur 954.000 Einwohnern, also der Hälfte von Wien, ist die Provinz ziemlich dünn besiedelt. Bei der Erkundung ist es für Touristen absolut empfehlenswert, die 340 Kilometer lange Leuchtturm-Route abzufahren.

Der bekannteste Leuchtturm Kanadas steht in Peggy’s Cove, im wohl meistfotografierten Fischerdorf an der Südost-Küste. Der weiße Turm auf den Basalt-Felsen ist fünfzehn Meter hoch, im oberen Bereich befindet sich ein knallroter Signal-Bereich. Es ist ein wunderbar kitschiges Motiv, das viele Besucher anzieht. Danach geht es auf einen Spaziergang durch das kleine Dorf mit den bunten, mit Schindeln gedeckten, Fischer-Häusern. Dazwischen liegen hölzerne Piers über dem Meereswasser. Darauf lagern unzählige Hummerfallen und rostige Anker. Eine Besonderheit wartet auf uns in Mahone Bay. In dem Dorf mit den drei nebeneinander stehenden Kirchen am Wasser findet gerade das Vogelscheuchen Festival statt. Das bedeutet, dass ungemein viele, handgemachte Schreckgestalten die Straßen säumen. Da sieht man angsteinjagende Hexen, die Royals aus dem Vereinigten Königreich, Schatzsucher, Piraten oder auch ganz normale Strohfiguren.

In Lunenburg waren einst die Rum-Schmuggler zu Hause

Wir machen Station in der Weltkulturerbe-Stadt Lunenburg, die als ältestes, von Deutschen aufgebautes, Siedlungsgebiet Kanadas gilt. Schön anzuschauen ist die auffällige Holzhaus-Architektur mit markanten Kapitänsvillen und bunten Bürgerhäusern am Hafen. Ursprünglich siedelten sich hier Bauern an. Doch der Boden war karg und gab nicht allzu viel her. Also sattelten die Bürger um und wandten sich der Fischerei und dem Schiffsbau zu. Schon bald wurde Handel mit der Karibik betrieben. Fisch wurde exportiert und auf der Rückreise waren die Schiffsbäuche voll mit hochwertigem Rum.

Als im Nachbarland USA die Prohibition ausgerufen wurde, ergriffen viele Fischer die Gelegenheit schnelles Geld zu machen und wurden zu Alkohol-Schmugglern. Die „Rum
Runner” waren geboren. Alkohol zu trinken war zwar damals auch in Kanada verboten, allerdings nicht, wenn Hochprozentiges produziert und sofort ausgeführt wurde. In Lunenburg übernachten wir im „Mariner King Inn“, das aus drei traditionellen Holzhäusern besteht. In manchen Zimmern soll es dort sogar spuken, der Geist einer jungen Frau steht angeblich in einem der Zimmer häufig am Bett.

Weltrekord bei Ebbe und Flut in der Bay Of Fundy

Zu den Wundern der Natur zählt die Bay Of Fundy, die zwischen Nova Scotia und New Brunswick liegt. Die Bucht ist 220 km lang und 60 km breit. Die Besonderheit ist der riesige Unterschied zwischen Ebbe und Flut, der bis zu 16 Meter ausmacht. Das ist Weltrekord! Das Phänomen heißt „Tidal Bay“. Und genau so lautet auch die Bezeichnung der einzigen nordamerikanischen Wein Appellation. Bei uns heißt das DAC, in Italien DOC. Wir sind in Wolfville, einer kleinen Studenten-Stadt mit traditionellen Viktorianischen Häusern. Rundum befindet sich Kanadas beste und stärkste Landwirtschafts-Region. Hier besuchen wir im Rahmen der „Tidal Bay Tasting Adventure Tour“ drei Weinbau-Betriebe.

Der Klimawandel macht es möglich, dass sich inzwischen 22 Weinbaubetriebe in Nova Scotia etabliert haben, die meisten davon in dieser Gegend. Pionierarbeit dafür geleistet hat der Schweizer Hanspeter Stutz, der vor zwanzig Jahren einwanderte, um die Domaine de Grand Pré zu entwickeln. „Niemand hätte es vor 20 Jahren für möglich gehalten, dass aus dem Annapolis Valley einmal respektable Weine kommen würden“, meint der joviale 72-jährige, der den Weinverband ins Leben gerufen hat. Auch die Rotweine sind inzwischen ganz respektabel. Fein schmeckt der Dessertwein, der aus Äpfeln gewonnen wird. Besonders stolz ist Stutz aber auf seinen Riesling Eiswein. Nova Scotia ist auf jeden Fall immer eine Reise wert.

Mehr Informationen unter www.novascotia.com

72NachfolgerFolgen
14NachfolgerFolgen
1NachfolgerFolgen

NEUE BEITRÄGE

Die schönsten Wanderregionen

Faktoren der Hautalterung

Natürliches Putzen ohne Chemie